Skoda-Modell kommt im März zu den Händlern
Octavia Scout startet ab 26 590 Euro

dpa/gms TURIN. Skoda erweitert das Angebot an Fahrzeugen für schlechte Wegstrecken. Den Anfang macht ab März der Octavia Scout, dem bald auch eine „Pfadfinder“-Version des Kompaktvans Roomster und in einigen Jahren der kleine Geländewagen Yeti folgt.

Der Octavia Scout basiert auf der Allradversion des Kombis, bekommt mehr Bodenfreiheit und ein leicht modifiziertes Design. Die Preise beginnen bei 26 590 Euro und liegen damit 400 Euro über der vergleichbaren Modellvariante Elegance im zivilen Outfit, teilte der Hersteller bei der Präsentation in Turin mit.

Zu erkennen ist der Scout an schwarz gefärbten Stoßfängern, Schutzleisten auf den Radhäusern, einer umlaufenden Bauchbinde aus Kunststoff sowie einer schwarzen Dachreling und einem markanten Unterfahrschutz. Er soll Motor und Getriebe vor Beschädigungen bewahren. Zudem steht der Scout laut Skoda auf größeren und breiteren Rädern und bietet eine auf 18 Zentimeter erhöhte Bodenfreiheit. Ebenfalls neu ist ein so genanntes Schlechtwegefahrwerk.

Angeboten wird der Scout den Angaben zufolge zunächst nur mit zwei Vierzylinder-Motoren, die beide über zwei Liter Hubraum verfügen. Grundmodell ist ein Benzin-Direkteinspritzer mit 110 kW/150 PS und 200 Newtonmetern Drehmoment, der in 10,0 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h) beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h erreicht. Im Mittel verbraucht die Variante 8,7 Liter auf 100 Kilometer und stößt pro Kilometer 207 Gramm CO2 aus. Zu Preisen ab 28 290 Euro verkauft das Unternehmen alternativ den Scout mit TDI- Motor mit 103 kW/140 PS und 320 Newtonmeter. Der Turbodiesel steht mit einer Beschleunigung von 10,2 Sekunden, 197 km/h Spitze, einem Verbrauch von 6,4 Litern und einem CO2-Ausstoß von 173 Gramm im Datenblatt.

Mit dem Octavia Scout ist die Familie der Pfadfinder aber noch nicht komplett: In wenigen Wochen wird es auch einen entsprechenden Roomster geben. Zwar bekommt auch er den Offroad-Look und gut vier Zentimeter mehr Bodenfreiheit, doch bleibt es hier beim Frontantrieb. Allradantrieb in dieser Klasse soll erst die Serienfassung der Designstudie Yeti bekommen, die vor zwei Jahren auf dem Genfer Salon enthüllt wurde und nach Informationen aus Unternehmenskreisen als erster Skoda-Geländewagen bald in Produktion gehen soll.

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