Smart Forspeed
Ein Speedster für mehr Öko-Spaß

Auch ein umweltfreundlicher Kleinwagen soll Spaß machen. Das ist die Botschaft, die Smart mit der Studie "Forspeed" vermitteln will.
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Der neueste Streich der Mercedes-Tochter Smart wird natürlich auch auf dem Genfer Autosalon die Blicke auf sich ziehen: Ein offener Zweisitzer mit Elektroantrieb, der einerseits Fahrspaß ohne schlechtes Umweltgewissen bieten soll, sagt Designer Steffen Köhl. Andererseits gebe der Wagen mit seinen stark profilierten Flächen und edlem Interieur einen Ausblick auf die nächste Generation des Smart Fortwo, die Daimler gerade gemeinsam mit Renault entwickelt. Sie wird in rund zwei Jahren erwartet.

Abgeleitet ist der für die Serienproduktion unwahrscheinliche "Forspeed" vom aktuellen Zweisitzer. Für den Messeauftritt wurde das Modell ein wenig gestreckt und zu einem radikalen Speedster umgebaut: Ein knapper Windabweiser ersetzt die Frontscheibe, und hinter den Insassen ragen massive Überrollbügel empor. Vor Regen schützt eine Persenning aus Leder den Innenraum. Anders als beim offenen Zweisitzer Smart Crossblade bleibt es aber bei den konventionellen Türen.

Beschleunigt schnell, lädt schnell

Angetrieben wird die voll funktionsfähige Studie von einem Elektromotor mit 41 PS, dessen Leistung sich mit einer Boostfunktion kurzfristig um knapp 15 Prozent steigern lässt. Damit erreicht das Auto in 5,5 Sekunden Tempo 60 und maximal 120 km/h. Strom liefern Lithium-Ionen-Akkus, die laut Smart Energie für rund 135 Kilometer liefern. In 45 Minuten sollen dann leere Batterien zu 80 Prozent wieder aufgeladen werden können.

Auch ohne festes Dach lässt sich der gesamte Innenraum gegen Regen schützen. Dafür besitzt der Smart Forspeed eine Persenning. Sie kann über das Interieur gespannt und mit angenähten Riemen an der Karosserie angebracht werden. Mit Hilfe eines Reißverschlusses lässt sie sich mittig teilen und gibt so beispielsweise nur den Fahrerplatz frei. Doch auch ohne Wetterschutz führt ein Platzregen nicht zu ernsten Problemen. Wasserablaufkanäle im Fahrzeugboden sorgen dafür, dass das Wasser geführt abfließen kann. In den Sitzflächen befinden sich ebenfalls Wasserablaufkanäle. Für wetterunabhängigen Fahrspaß wurde die komplette Innenausstattung wasserdicht beschichtet.

Vorschau auf Highlights des 81. Genfer Autosalons

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