Spider feiert LA-Premiere
Der Miata, der von Fiat kommt

Seine Technik stammt vom Mazda MX-5. Und er läuft vom gleichen Band im japanischen Hiroshima: Doch anzusehen ist das dem neuen Fiat 124 Spider nicht.
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Der Fiat 124 Spider feiert Premiere auf der Auto Show in Los Angeles (20. bis 29. November). Der kompakte Roadster ist ein Plattformbruder des Mazda MX-5, tritt optisch jedoch eigenständig auf und nutzt eigene Motoren. Die Markteinführung in Deutschland erfolgt im Sommer.

Beim Design hat Fiat mehr gemacht als einfach das Logo auszutauschen. Stattdessen wurde nahezu die komplette äußere Blechhaut umgestaltet. Der aufrecht stehende Kühlergrill und die runde Leuchten-Grafik sind eine Hommage an den gleichnamigen Vorgänger aus den 60er-Jahren, auch die Powerdomes auf der Motorhaube nehmen Elemente des alten Modells auf.

Zum Retro-Modell wird der Fiat dadurch nicht, vielmehr gibt es eigenständiges, kraftvolles Design, das ein wenig erwachsener wirkt als beim dynamischer gezeichneten Mazda. Im Innenraum und beim Verdeck wiederum gleichen sich die beiden Modelle wie Zwillinge.

Eigene Wege geht Fiat auch beim Antrieb. Wo der Mazda auf Saugbenziner mit 1,5 und 2,0 Litern Hubraum und bis zu 118 kW/160 PS setzt, nutzen die Italiener ihren aus diversen Modellen bekannten 1,4-Liter-Turbo, hier mit 103 kW/140 PS.

Geschaltet wird per Hand durch sechs Gänge, eine Automatik wird es wohl nur in den USA geben. Unverändert bleibt das technische Konzept mit Hinterradantrieb und Leichtbau. Wie der Mazda wird auch der Fiat nur knapp mehr als eine Tonne wiegen.

Zur teils optionalen Ausstattung zählen neben dem immer manuell zu betätigenden Dach adaptive Scheinwerfer, ein Totwinkel-Assistent und Rückfahrkamera. Preise sind noch nicht bekannt, dürften jedoch in etwa auf dem Niveau des Mazda MX-5 in der stärkeren Variante liegen. Der kostet knapp 27.000 Euro.

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