Standort Deutschland
Audi baut neuen Q5 in Ingolstadt

Audi setzt weiter auf den Standort Deutschland. Die Volkswagen-Tochter will ihren neuen Geländewagen Q5 in Ingolstadt bauen. Dafür investiert sie in den kommenden Jahren etwa 300 Millionen Euro.

HB MÜNCHEN. Der Q5 – neben dem größeren Q7 das zweite Modell sportlicher Geländewagen (SUV) in der Palette von Audi – werde ab 2008 im Stammwerk vom Band laufen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. „Die Entscheidung zeigt, was im Standort Deutschland an Potenzial steckt“, sagte Audi-Chef Martin Winterkorn. Das Fahrzeug werde von rund 1700 Beschäftigten hergestellt.

Der zweite IG Metall-Vorsitzende und zugleich stellvertretender Aufsichtsratschef, Berthold Huber, sagte: „Diese Entscheidung ist der Beweis, dass man eben doch in Ingolstadt und damit in Deutschland hochwertige und marktfähige Autos herstellen kann, trotz des allgemeinen Gejammers über zu hohe Arbeitskosten.“

Bereits vor wenigen Monaten hatte sich die VW-Tochter dazu entschieden, den Sportwagen R8 im Werk in Neckarsulm zu bauen. Die Konzernmutter Volkswagen klagt hingegen seit längerem über zu hohen Personalkosten und eine geringe Auslastung ihrer westdeutschen VW-Werke. VW-Markenchef Wolfgang Bernhard drängt daher auf deutliche Sanierungsschritte. Der Konzern will seine Montage- und Komponentenwerke in Deutschland neu strukturieren und stellt dabei bis zu 20 000 Arbeitsplätze in Frage. Den Beschäftigten droht zudem eine deutliche Verlängerung der Arbeitszeit, ohne Anhebung der Bezüge.

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