Starker Absatz im Juli
BMW steuert auf ein Rekordjahr zu

BMW, Mini und Rolls Royce verkaufen sich sehr gut - der Münchener Autobauer sieht sich auf dem Weg zu einer neuen Jahresbestmarke. Und liegt derzeit vor den deutschen Rivalen.
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MünchenBMW ist mit einem weiteren Absatzrekord in die zweite Jahreshälfte gestartet. Insgesamt verkaufte der Münchner Premiumhersteller dank der ungebrochen hohen Nachfrage weltweit 129.094 Wagen der Marken BMW, Mini und Rolls Royce - ein Plus von 7,6 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. Von der Kernmarke BMW wurden im Juli insgesamt 108.721 Fahrzeuge ausgeliefert, das sind 7,1 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Damit lagen die Münchener vor der VW-Tochter Audi mit 106.000 verkauften Autos und der Daimler-Sparte Mercedes-Benz, die rund 100.400 Pkw absetzte.

„Dies war der bislang absatzstärkste Juli in der Geschichte der BMW Group“, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson. BMW sei damit auf dem besten Weg, in diesem Jahr die neue Bestmarke von mehr als 1,6 Millionen verkaufter Autos zu erreichen. In den ersten sieben Monaten verkaufte der Konzern weltweit 962.468 Fahrzeuge, ein Plus von fast 18 Prozent.

Deutliche Zuwächse verbuchten die Münchener in den weltgrößten Pkw-Märkten China und USA. In Deutschland ging der Absatz leicht zurück, als Grund nannte BMW den Modellwechsel bei der 1er-Reihe. Die kleineren Geländewagen X3 und X1 und der - als Geschäftswagen beliebte - 5er seien besonders gefragt gewesen, erklärte BMW.

Der bayerische Erzrivale Audi hatte bereits am Freitag ebenfalls neue Bestwerte vermeldet. Im Juli verkaufte die Volkswagen-Tochter weltweit 106 000 Autos, so viele wie in noch keinem anderen Juli. Den kräftigen Zuwachs von 16 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat verdanken die Ingolstädter vor allem der weiter wachsenden Nachfrage in China, dem inzwischen wichtigsten Markt der Marke. Insgesamt verkaufte Audi in den ersten sieben Monaten 758 950 Wagen, ein Zuwachs von 17,4 Prozent im Vorjahresvergleich.

Auch Daimler hat im vergangenen Monat so viele Autos verkauft wie in keinem anderen Juli. Insgesamt setzte die Personenwagensparte Mercedes-Benz Cars 108.912 Autos weltweit ab, ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Juli des Vorjahres. Auf Sicht der ersten sieben Monate waren es 774.244 Autos und damit 8,5 Prozent über dem Vorjahreswert, wie der Konzern vergangenen Donnerstag mitgeteilt hatte.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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