Start am 1. Januar 2008
Köln montiert Umweltzonen-Schilder

dpa KÖLN. Rund fünf Wochen vor Einrichtung der landesweit ersten Umweltzone in Köln werden in der Domstadt die ersten von insgesamt 290 neuen Verkehrsschildern aufgestellt. „Es hängen schon Schilder, die sind aber noch abgedeckt“.

Das sagte Carsten Rickers vom Amt für Straßen- und Verkehrstechnik. Vom 1. Januar 2008 an gilt in der Zone - der bisher ersten in Nordrhein-Westfalen - ein Fahrverbot für besonders umweltbelastende Autos. Ein Zusatzschild weist künftig darauf hin, dass nur Fahrzeuge mit roten, gelben oder grünen Schadstoffplaketten einfahren dürfen. Ob und welche Plakette ein Fahrzeug erhält, hängt von der Menge des Schadstoffausstoßes ab.

Die Kölner Zone ist 16 Quadratkilometer groß und umfasst den Großteil der Innenstadt sowie Teile der Bezirke Mülheim und Deutz. Rund sieben Prozent aller in Köln und Umgebung zugelassenen Fahrzeuge - 15 000 PKW und 6 500 Kleinlastwagen - dürfen nach Angaben der Stadt künftig nicht in die neue Zone einfahren, da sie keine Plakette haben. Für Anwohner in der Umweltzone gilt eine halbjährige Einführungsphase. Mit Hilfe der Fahrverbote in den Zonen soll die Belastung mit Stickoxiden und Feinstaub gesenkt werden.

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