Steuern & Recht
Verkehrsrichter erkennen "unbekannten Fahrer" nicht an

Die Ampel schaltete auf rot, der Wagen schoss dennoch über die Kreuzung. Nur wenige Tage später kam der Brief von der Polizei: Die Radarfalle habe alles dokumentiert, es drohten ein Bußgeld und Punkte in Flensburg.

DÜSSELDORF. Dummerweise zeigte das Radarbild einen Mann, damit schied die Autohalterin als Fahrer aus. Ebenso ihr Sohn, der dem Raser nicht glich. Wer der Fahrer sei, wisse sie nicht, so die Autobesitzerin. Sie muss nun ein Fahrtenbuch führen. Ein Jahr habe sie jede Fahrt exakt und handschriftlich zu dokumentieren, so die Behörde. Das war der Verschwiegenen zu lästig, sie zog vor Gericht und gewann - zumindest teilweise. Ein Fahrtenbuch sei in einem solchen Fall zwar zu führen, so das Verwaltungsgericht Lüneburg (5 A 96/03). Allerdings nur für sechs Monate.

Quelle: WirtschaftsWoche

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