Studie der State University of New York
Stau am Morgen bringt Kummer und Sorgen

Stress auf dem Weg zur Arbeit hält oft noch lange danach an. Das gilt vor allem bei Zeitdruck, Staus und schlechtem Wetter. Berufstätige, die damit schon am Morgen konfrontiert werden, sind dann auch bei der Arbeit oft noch ärgerlich, genervt und gestresst.

dpa/tmn WEINHEIM. Stress auf dem Weg zur Arbeit hält oft noch lange danach an. Das gilt vor allem bei Zeitdruck, Staus und schlechtem Wetter. Berufstätige, die damit schon am Morgen konfrontiert werden, sind dann auch bei der Arbeit oft noch ärgerlich, genervt und gestresst.

Das berichtet das "Psychologie heute". Das gilt besonders für Männer: Sie sind aufgrund solcher Erlebnisse auf dem Weg zur Arbeit zum Teil für den Rest des Tages gereizt. Frauen schafften es schneller, sich wieder in den Griff zu bekommen.

So gaben viele der männlichen Teilnehmer einer Studie der State University of New York an, dass es ihnen schwer falle, nach Stress auf dem Arbeitsweg ihre Emotionen zu zügeln. Zum Teil ließen sie Aufgaben oder Rückrufe unerledigt, gingen zu spät zu Sitzungen oder arbeiteten absichtlich langsam, berichtet das Magazin. Männer seien am Steuer und am Arbeitsplatz emotional besonders stark involviert. Die Kapazitäten zum Verarbeiten von aufgestauten Aggressionen seien dann manchmal schon erschöpft, bevor sie bei der Arbeit ankommen.

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