Studie
Deutsche Autos immer weniger „made in Germany“

In den Autos deutscher Hersteller stecken immer weniger Teile, die tatsächlich auch in Deutschland hergestellt worden sind. Das ergab eine Studie des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer, über die die „Bild“-Zeitung berichtete. So stammten beispielsweise beim VW Golf gerade einmal 50 Prozent aus deutscher Produktion, beim Polo seien es 35 und beim Passat 60 Prozent, hieß es.

HB HAMBURG. Bei Opel haben die Modelle Corsa und Astra laut Studie einen deutschen Anteil von nur noch 35 beziehungsweise 30 Prozent. Hauptursache für den immer geringer werdenden deutschen Anteil sind laut Studie die zunehmende Zahl von Motoren und Teilen, die auf Grund der geringeren Fertigungskosten vor allem in Osteuropa produziert, vorgefertigt und teilmontiert werden.

Bei anderen Autobauern verhält es sich laut Dudenhöffer ähnlich: So liegt bei Audi der „Deutschland-Anteil“ zwischen 30 Prozent beim Modell TT und 55 Prozent bei den Modellen A4 und A6. Bei BMW kommen bei den Modellreihen 1er bis 5er rund 55 Prozent der Fahrzeuge aus heimischer Produktion. Selbst bei der mit deutschem Motor gebauten Mercedes E-Klasse seien schätzungsweise nur 65 Prozent „made in Germany“. Die in den USA produzierte M-Klasse komme nur noch auf 35 Prozent.

Beim Porsche-Boxter liege der Deutschland-Anteil bei 45 Prozent, beim 911er bei 65 Prozent und dem Cayenne bei 35 Prozent, erklärte der Direktor des Center Automotive Research (CAR) an der Fachhochschule Gelsenkirchen weiter. Ford erreiche beim Fiesta und beim Focus 45 beziehungsweise 40 Prozent.

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