Studie: Fahrer von Porsche, Mini und Audi gelten als gut aussehend
Mercedes-Fahrer werden spießiges Image nicht los

Autos der Marken Porsche, Mini und Audi werden im Urteil der Bevölkerung überwiegend von gut aussehenden Männern und Frauen gefahren. Dagegen vermuten viele Menschen am Steuer eines Mercedes einen eher spießigen oder ernsten Menschen, hinter der Heckscheibe eines Volkswagens einen fröhlichen Zeitgenossen.

HB NÜRNBERG. Das geht aus einer am Sonntag in Nürnberg veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Nürnberger Marktforschungsunternehmen puls hervor. Von den rund 1 000 befragten Bundesbürgern schließen rund 40 Prozent der Befragten bei der Automarke Porsche auf einen besonders attraktiven Fahrer; bei der Marke Mini ist dies der Umfrage zufolge bei 35 Prozent, bei Audi zu 31 Prozent der Fall. Bei einem Porsche denken zudem 49 Prozent der Befragten an einen sportlichen, aber zugleich auch arroganten Fahrertyp.

56 Prozent glauben zudem, dass Porsche-Fahrer Draufgänger sind. 43 Prozent sagen Gleiches Fahrern der Marke BMW nach. Das Bild vom sportlichen Fahrer haben die befragten Bundesbürger auch bei den Automarken Mini-, BMW - und Audi vor Augen. Hinter dem Steuer von Ford -, Dacia - und Citroën-Modellen vermuten Viele hingegen unsportliche Fahrer.

Im Falle von Mercedes ordnen Befragte den Autos eher einen älteren Besitzer zu. Das Durchschnittsalter der Mercedes-Fahrer liegt nach Vermutungen der Bundesbürger bei 62 Jahren. Das zweitälteste Markenimage hätten die Marken Lexus (44 Jahre) und Porsche (42 Jahre). Die jüngsten Fahrer würden bei den Marken Mini (29 Jahre) und Smart (32 Jahre) vermutet, teilte das Marktforschungsunternehmen mit.

In der Kategorie "fröhlich" haben Volkswagen-Fahrer die Nase vorn. Ihnen folgen Mini- und Smart-Fahrer. Die mit Abstand weiblichsten Marken sind laut Studie Mini, Smart und Fiat. Als besonders männlich gelten Porsche und BMW. Für die repräsentative Studie wurden 1 000 Bundesbürger gefragt, welche Eigenschaften sie den Fahrern von insgesamt 16 Automarken zuordnen.

Nach Ansicht des Marktforschungsunternehmens puls müssen Automarken nach dieser Image-Befragung unter Umständen ihre Werbestrategien ändern. "Oft ist das Automarketing zu undifferenziert. Es entsteht der Eindruck, nur junge Menschen seien die Zielgruppe der Autobauer", betont Puls-Chef Konrad Weßner. Damit vermittle die Werbung nur bedingt, wen sich die Kunden als Zielgruppe der einzelnen Marken vorstellen. Dabei spiele das Fahrerimage einer Automarke eine entscheidende Rolle.

"Nicht die, die eine Marke fahren, bestimmen das Image, sondern die, von denen man glaubt, dass sie ein bestimmtes Auto nutzen - dazwischen liegen oft Welten", erklärte Weßner.

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