Studie von TNS Infratest und AutoScout24
Zubehörhandel verlagert sich ins Netz

Das eigene Auto mit Teilen reparieren oder mit Zubehör aufwerten. Der Ausdruck der eigenen Individualität am Fahrzeug findet immer mehr Anhänger. Doch wo und wie beziehen Autofans, Schrauber und Bastler die passenden Teile für ihr Fahrzeug?

HB BIELEFELD/MÜNCHEN. Einer aktuellen Studie von TNS Infratest zufolge kauft nahezu jeder zweite Deutsche (47 Prozent) Auto-Teile und -zubehör online. Das Internet belegt damit beim "Kauf" bereits Platz drei nach den örtlichen Auto- (82 Prozent) und Teilehändlern (60 Prozent). Anders gestaltet sich das Bild beim "Verkauf" von Teilen und Zubehör: Hier liegt das Internet als Verkaufsmedium mit 56 Prozent auf Platz Eins vor den Kleinanzeigen- (51 Prozent) und Tageszeitungen (49 Prozent).

"Die Studie verdeutlicht, dass sich das Nutzungsverhalten der deutschen Bevölkerung auch beim Kauf und Verkauf von Fahrzeugteilen und Autozubehör tendenziell in Richtung Internet verschiebt", so Dr. Bernd Büchner von der Automobilmarktforschung bei TNS Infratest, Bielefeld. "Die örtlichen Händler haben diesen Trend bereits erkannt und inserieren im Internet auf unabhängigen Marktplätzen."

Auch zur Präferenz nach Produktgruppen gibt die Studie Aufschluss. Denn es wurde gefragt, welche Produkte man im Internet kaufen würde und welche nicht. Das Ergebnis ist eindeutig: Online gekauft wird vornehmlich alles, was man selbst an- und einbauen kann wie zum Beispiel Alufelgen, Car-Hifi und Navigationsgeräte oder Kfz-Beleuchtung. Weniger gefragt hingegen sind Artikel für Antrieb, Motor und Getriebe oder Karosserie-Teile. Da greifen nur die Profis und Bastler zu.

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