Studie zur Autoproduktion
Automobilnation China überholt Deutschland

Nicht mal der Platz unter den führenden Autobauernationen ist sicher: China wird Deutschland einer Studie zufolge noch in diesem Jahr als drittgrößtes Automobilherstellerland hinter den USA und Japan verdrängen.

FRANKFURT. Wie die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) in einer am Montag vorgestellten Analyse ermittelte, wird die chinesische Pkw-Produktion 2006 voraussichtlich um ein Viertel auf 5,4 Mill. Fahrzeuge steigen.

Auch insgesamt wachse die weltweite Automobilproduktion - vor allem aufgrund der steigenden Nachfrage in Brasilien, Russland, Indien und China. Im Jahr 2010 werden der Studie zufolge mit über 70 Mill. knapp 14 Prozent mehr Pkw vom Band laufen als 2005.

Gut 40 Prozent der bis 2010 zusätzlich produziert Autos werden voraussichtlich in Brasilien, Russland, Indien und China montiert, wie PwC feststellte. Allerdings profitierten vor allem die etablierten Konzerne vom Boom in diesen Ländern.

Der derzeit größte Autohersteller der Welt General Motors (GM) werde an dem weltweiten Produktionswachstum bis 2010 nur wenig Anteil haben und nicht unter den ersten zehn der Profiteure landen. Der japanische Hersteller Toyota, die weltweite Nummer Zwei, werde dagegen zu den Gewinnern gehören und GM klar von der Spitze verdrängen. Toyota werde fast ein Drittel des Zuwachses abdecken. Mit weitem Abstand folgten Renault-Nissan, Hyundai und Volkswagen. Den Wolfsburgern wird ein Anteil von rund 12 Prozent prognostiziert.

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