Subaru
Gerüchte um BRZ-Turbo

Dem Vierzylinder-Boxermotor des Sportwagens BRZ spendiert Subaru laut "Left Lane News" möglicherweise schon bald eine Leistungskur per Turboaufladung. Die hatten schon mehrere Autotester gefordert.
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Ann Arbor/USA„Wann kommt die Turboversion?“ Bei der Vorstellung des Subaru-Sportwagens BRZ wurde den Offiziellen der Marke immer diese Frage gestellt. Nun scheinen die Japaner laut der amerikanischen Internetplattform „Left Lane News“ tatsächlich daran zu arbeiten, dem 2,0-Liter-Vierzylinder-Boxer-Motor eine Aufladung zu spendieren. Eigentlich soll der Turbomotor im Heißsporn WRX zum Einsatz kommen, doch könnte das Triebwerk durchaus auch die Palette des BRZ nach oben hin erweitern.

Der Turbolader dürfte dem Boxer ordentlich Beine machen. Unterm Strich könnten nach der Leistungskur statt 141 kW/200 PS bullige 206 kW/280 PS und ein Drehmoment von 339 Nm statt 205 Nm stehen. Bereits Ende nächsten Jahres könnte der BRZ mit dem modifizierten Triebwerk 2014 sein Debüt geben.

Für Fans des Schwestermodells es gemeinsam mit Toyota entwickelten GT 86 gibt es aber auch schlechte Nachrichten: Bis zu neun Monate beträgt derzeit die Wartezeit für den Subaru-Sportler. Die Liefersituation bei einigen Modellreihen sei nicht zufriedenstellend, sagte Thomas Knauber, Vorsitzender des Subaru-Händlerbeirates. 

Zudem seien laut "kfz-betrieb Online" bislang nur 80 Fahrzeuge an die Händler ausgeliefert worden. "Ohne Vorführwagen können die Subaru-Partner die Fahrzeuge auch nicht verkaufen", sagt Knauber. Erst im Januar soll sich die Liefersituation nach Konzernangaben entspannen. Der Toyota GT 86 und der Subaru BRZ werden beide im gleichen Werk gefertigt, dessen Produktionskapazitäten schon vor dem Marktstart der beiden Modelle deutlich angehoben worden waren. Hauptgrund war die große Anzahl an Vorbestellungen für BRZ und GT 86 nach der ersten offiziellen Präsentation auf dem Genfer Autosalon.

Das Modell wird in Amerika unter dem Namen Scion FR-S verkauft. Und bei den US-Versionen der Sportcoupés war es unlängst zum technischen Problem eines unrunden Leerlauf gekommen, was zum Absterben des Motors führen kann. Ursache wart laut Toyota die Software des Steuergerätes mit einem falsch eingestellten Toleranzbereich. Dadurch entstanden Probleme mit der variablen Ventilsteuerung. Betroffen waren Fahrzeuge, die vor Mitte August an die Händler ausgeliefert worden sind. Ab diesem Zeitpunkt wurde bereits eine neue Software verwendet worden. Deutsche Modelle sollen nicht betroffen sein.

Der sportliche 2+2-Sitzer gilt bei Toyota als legitimer Nachfolger des 2005 eingestellten Celica.

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