Supersportwagen
Melkus rüstet seinen RS 2000 auf

Der sächsische Autobauer Melkus hat zwei stärkere Versionen des Mittelmotorsportwagens RS 2000 konstruiert. Diese sind erstmals öffentlich auf der Luxusmesse Top Marques in Monaco zu sehen.
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Dresden/MonacoMelkus setzt, trotz nach eigenen Angaben steigender Nachfrage, weiterhin auf Exklusivität und baut auch von seinen neuen Modellen insgesamt nur 25 Stück pro Jahr. Die sächsischen Boliden mit den Typenkürzeln GT und GTS leisten 300 und 350 PS. Das Basismodell RS 2000, mit einem Toyota-Motor ausgestattet, wird es nicht mehr zu kaufen geben. Ihre Leistung beziehen die Zweisitzer aus einem vergleichsweise kleinen Vierzylinder-Turbomotor mit zwei Litern Hubraum, der von "einem deutschen Premiumhersteller" stammt. Dank einem Leergewicht von nur 950 Kilogramm beschleunigen die Sportwagen mit dem Alu-Chassis dennoch flott: In 3,9 Sekunden erreicht der RS 2000 GTS 100 km/h; der GT ist 0,6 Sekunden langsamer. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Melkus für beide Fahrzeuge mit annähernd 300 km/h an; den Verbrauch beim GT mit durchschnittlich 7,7 Litern (CO2: 180 g/km) und beim GTS mit 8,7 Litern (200 g/km).

122.000 Euro kostet der GT mindestens, beim GTS werden 148.000 Euro und mehr fällig. Dafür bekommt der Kunde eine Serienausstattung mit Lederinterieur, Metallic-Lackierung in Wunschfarbe, Klimaanlage, Navigationssystem, Rückfahrkamera und weitere Features. Für ein automatisches Doppelkupplungsgetriebe müssen 4.800 Euro drauf gezahlt werden. Ein Karbon-Kit aus Front- und Heckspoiler, Diffusor am Heck und seitlichen Luftführungen kostet beim GT 7.500 Euro mehr und gehört beim GTS zur Serie.

Kommentare zu " Supersportwagen: Melkus rüstet seinen RS 2000 auf"

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  • Was hat das alles mit Jochen Melkus und seinen Miniflitzer zu tun

  • dann schreib doch mal einen brief an herrn schäuble, der wird sich sicher mit deiner meinung auseinander setzen...
    mein vorschlag an dich: bezahl doch einfach keine steuern mehr und wenn dir das finanzamt eine pfändung schickt, am besten auch ignorieren!

  • Ich fordere die Streichung der 100%-tigen Dienstwagensubvenstionierung für Selbstständige, Unternehmer und deren Beschäftigte, welche Dienstwägen nutzen.
    Oft sind es Berufsgruppen, die sehr gut verdienen.
    Es kann in einer freien Marktwirtschaft von Steuerzahlerseite nicht länger hingenommen werden, das der Steuerzahler den Sprit und das Auto von Selbstständigen und Unternehmern zu 100% mitfinanziert. Oft sind es Luxuskarossen mit hohem Spritverbrauch!
    Ich muss als Arbeitnehmer mein Auto und meinen Sprit auch selbst bezahlen.
    Die Entfernungspauschale ist für den Arbeitnehmer nur ein Tropfen auf den heissen Stein und auch nur ab einer Entfernung zum Arbeitsplatz über 20 Kilometer absetzbar. Ich bin als Steuerzahler nicht mehr länger bereit, den Sprit und die Luxuskarossen von Selbstständigen und Unternehmern zu bezahlen! Ich fordere eine sofortige Steuergesetzänderung!

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