Technik beugt Energie-Engpässen im Bordnetz vor
Software regelt Stromfluss im Auto

Immer mehr elektrische Geräte im Auto verbrauchen immer mehr Strom. Da kann es im Bordnetz schnell eng werden. Abhilfe könnte eine Software schaffen, die Siemens-Forscher entwickelt haben.

HB DÜSSELDORF. Der so genannte „Power Trader“ regelt den Energiebedarf der elektrischen Systeme nach Wichtigkeit: Schaltet sich etwa beim Überholen der elektrisch angetriebene Turbolader ein, wird die Sitzheizung kurz heruntergeregelt. Der Fahrer bemerkt den Vorgang nicht. Systeme, die für Sicherheit oder gutes Fahrverhalten sorgen, können so ihren Energiehunger in jeder Situation stillen – selbst dann, wenn andere Großverbraucher wie die Klima- oder Enteisungsanlage mehr Strom benötigen als aktuell zur Verfügung steht. Die Software beugt auch Problemen beim Anlassen vor, da die Batterie immer genügend Strom zum Aufladen abbekommt.

Laut Siemens ist der „Power Trader“ kurzfristig einsetzbar, da er von Autobauern ohne größere Änderungen an der Fahrzeugelektronik oder zusätzliche Steuergeräte in neue Modelle integriert werden könne.

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