Terminmärkte heizten Preise an
Super zu 1,43: Neue Preisrunde an Tankstellen

Die Benzinpreise sind am Freitag zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden um drei Cent je Liter gestiegen. Nach der Erhöhung durch Shell und Aral kostet ein Liter Superbenzin im bundesweiten Durchschnitt 1,43 Euro und Diesel 1,20 Euro.

HB HAMBURG. Der Dieselpreis hat damit seinen absoluten Höchststand vom September 2005 wieder erreicht, aber nicht übertroffen. Superbenzin ist von seinem Höchststand nur noch zwei Cent je Liter entfernt.

„Der Rohölpreis ist allein in dieser Woche um fünf Dollar je Barrel gestiegen“, sagte Ulrich Winkler vom Marktführer Aral/BP. Zudem gebe es bereits Spekulationen auf den Finanzmärkten, die sich auf die bestehende Hurrikansaison in den USA richten. Auch andere Ölkonzerne und unabhängige Experten betonen zunehmend den Einfluss der Finanzmärkte auf den Ölpreis. So würde an den Terminmärkten bereits acht Mal so viel Öl gehandelt wie in der realen Wirtschaft.

Auch die Ferienzeit in den USA und Europa und die damit verbundene hohe Nachfrage nach Treibstoff wirke preistreibend.

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