Toyota Mirai Toyotas Wasserdampf-Auto kommt schon früher

Dampf statt Abgase: Toyota will sein neues Brennstoffzellenauto „Mirai“ früher in Japan verkaufen. Die Absatzziele für das umweltfreundliche Fahrzeug sind bescheiden.
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Toyota-Vorstand Mitsuhisa Kato vor dem Brennstoffzellenauto „Mirai“ am 18. November: Der Name bedeutet „Zukunft“. Quelle: Reuters

Toyota-Vorstand Mitsuhisa Kato vor dem Brennstoffzellenauto „Mirai“ am 18. November: Der Name bedeutet „Zukunft“.

(Foto: Reuters)

TokioDer weltgrößte Autobauer Toyota verkauft sein neues Brennstoffzellenauto „Mirai“ (Zukunft) in Japan bereits ab dem 15. Dezember. Das gab Toyota am Dienstag bei der offiziellen Vorstellung des umweltfreundlichen Autos bekannt. Zuvor hatte der Konzern den Verkaufsstart noch für das Frühjahr 2015 in Aussicht gestellt.

Als Absatzziel gab Toyota bis Ende 2015 etwa 400 Autos an. In Europa und den USA soll der „Mirai“ ab Sommer kommenden Jahres angeboten werden. Der Preis in Japan beträgt rund 7,2 Millionen Yen (49 500 Euro). Der Sedan mit einem 154 PS starken Motor hat dem Unternehmen zufolge eine Reichweite von 650 km und kann in rund drei Minuten betankt werden. Dank der neuen Technologie stößt das Auto lediglich Wasserdampf aus.

Seit mehr als 20 Jahren forscht Toyota an der Brennstoffzellentechnik. Das Antriebsystem besteht aus Hochdruck-Wasserstofftanks und sogenannten Brennstoffzellen-Stacks, die bei der chemischen Reaktion von Wasser- und Sauerstoff Elektrizität produzieren.

Stück für Stück tasten sich auch andere Autobauer an den großen Wurf mit der Brennstoffzelle heran. Der südkoreanische Hersteller Hyundai will bis 2015 auf 1000 Exemplare seines Kompakt-SUV ix35 mit Wasserstoff-Antrieb kommen. Honda plant ebenso wie Toyota für 2015 ein Serienmodell mit Brennstoffzelle.

Schon 2010 schickte Daimler in einem ersten Testlauf 200 Exemplare seiner B-Klasse mit Wasserstoff-Antrieb auf die Straße. Zusammen mit Nissan und Ford arbeiten die Stuttgarter an der weiteren Entwicklung und wollen von 2017 an im größeren Stil loslegen.

  • dpa
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8 Kommentare zu "Toyota Mirai: Toyotas Wasserdampf-Auto kommt schon früher"

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  • Ich liebe Deutsche Autos, aber es ist doch wirklich bedenklich, was man vorgesetzt bekommt, wenn man z.B. VW, Tesla und Toyota nach ihren Zukunftsvisiponen fragt. Bei VW wird man natürlich das autonome, voll vernetzte Auto bekommen(Von dem Milliarden an Entwicklungsgeldern verschlungen werden), an dem KEIN WEG VORBEI GEHT in der Zukunft. Meiner Meinung nach geht dieses an der Realität der ganz normalen Autofehrer ganz gehörig vorbei. Tesla möchte am liebsten die ganze Welt mit ihren eigenen Steckdosen ("Superchargern")zukleistern, damit die paar Menschen, die sich einen 70.000 € Sportwagen oder einen SUV mit Flügeltüren und einem Riesenakku, von dem kein Mensch weiß, wie der in zehn Jahren noch funktioniert, leisten können, auch ja überall hinkommen. Auch sehr Sinnvoll. Toyota zeigt den Mirai. Ein lokal emissionsfreies Auto, was 600 km schafft und binnen 5 Minuten wieder vollgetankt werden kann. Trotz der Probleme in Sachen Infrstruktur und Kosten ein sehr benutzerfreundliches und praktisches Auto. Die Industrie sollte sich daran ein Beispiel nehmen. Vielleicht schafft man es dann ja, das die Vision wirklich Zukunft hat.
    Hoffnungsvoll
    Ein Autoenthusiast

  • Übrigens ich habe mir auch den Flottenverbrauch angeschaut und VW liegt auf Platz 17, von wegen die sauberste Motorenflotte.

    Sie sollten lieber ihre andere leere Kammer lüften die auf ihre Schulter steht.

  • Intelligenz setzt voraus dass man nicht alles glaubt was in den Glanzprospekte deutscher Autohersteller steht.

    Aber Sie glauben anscheinend lieber den angegebenen Verbräuche in den Prospekte und irgendwelcher Fantasiestatistiken, das bedeutet dass Ihnen das andere fehlt.

  • Hoffentlich wissen Sie dass die Schadstoffemissionen nach dem Verbrauch umgerechnet werden und manche Hersteller sind beim Verbrauch besonders kreativ. Sie glauben wahrscheinlich auch dass ein Audi RS6 mit 560 PS 9,8 Liter verbraucht.

    Tja, so ist es halt mit den Glanzprospekte, reif für den Kamin.

  • Eine interessante Entwicklung. Vielleicht liegt die Zukunft nicht beim Elektroauto. 5 Min. Wasserstofftanken hört sich anders an als mehrere Stunden Batterie aufladen. Allerdings ist auch hier aller Anfang schwer.
    Es mangelt an Tankstellen und damit an Akzeptanz für
    diese Entwicklung. Aber der Wasserstoff muss auch erst gewonnen werden. Es fehlt der Preis hierfür. Was kosten
    100 km im Vergleich mit 100km Dieselfahrzeug bzw Benzinbetrieb. Wenn es gleich viel kostet, dann fehlt das Steueraufkommen das herkömmliche Kraftstoffe erzeugen. Woher soll dann der Straßenunterhalt und Bau herkommen? Das Thema verdient eine tiefere Betrachtung.
    CO2 Bilanz etc. Lebensdauer,Wartung, Werkstätten, Unfälle.

  • Mein lieber Josef,
    Du bist nicht auf Ballhöhe. Solltest dir mal die Flottenverbräuche aller Konzerne anschauen. Dann würdest du feststellen, dass die deutschen OEMs die ersten Plätze belegen.
    Auch ein Post im Inet verlangt eine gewisse Intelligenz ... stelle ich hier fest.

  • @ Josef Schmidt
    Sorry, aber Sie haben null Ahnung.
    Der VW Konzern hat derzeit die sauberste Motorenflotte bzgl. CO2 u. Schadstoffemission. Hybrid, Brennstoffzelle u. Emobile scheitern an den Kosten vorKunde.
    Ihnen empfehle ich, jetzt mal gründlich ihre Kammer zu lüften, bevor weitere Schwachsinns Posts folgen. Als Rentner haben Sie wohl zu viel freie Zeit!!

  • Hier sieht man wer bei Innovationen führt. Genau so war es mit dem Hybrid auch.

    Währen BMW, Audi und Mercedes mit ihren Treckermotoren die Luft verpesten fahren die Japaner mit Wasserstoffantrieb.

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