Trends in der Automobilbranche
Stadtautos wieder im Kommen

Die Trends in der Automobilbranche wechseln häufig: Crossover, Retro-Design, Nischenmodelle - ständig lassen sich die Hersteller etwas Neues einfallen.

dpa/gms GENF. Doch was gestern die Fachwelt noch aufgeregt diskutieren und die Käufer zu den Händlern pilgern ließ, kann morgen schon fast wieder in Vergessenheit geraten sein. Manche Trends verkehren sich mit der Zeit sogar ins Gegenteil: Waren beispielsweise bis vor kurzem vor allem Luxus und Premium- Elemente angesagt, so setzen viele Hersteller nun wieder auf praktische, solide und vor allem günstige Stadtautos. Ein Trend, der auch auf dem Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März) deutlich wird.

Allen voran zeigt im Kleinwagensegment das Herstellerkonsortium Peugot, Citroën und Toyota Flagge, und stellt auf der Messe die gemeinsam entwickelten Kleinstwagen 107, C1 und Aygo vor. Die „Drillinge“ stehen auf einer einheitlichen Plattform mit 3,40 Metern Länge. Zwar sind auch etliche technische Komponenten identisch, das Design orientiert sich jedoch an der Formgebung der jeweiligen Marke.

Entworfen wurden die Fahrzeuge nach Angaben von Citroën für den europäischen Markt und den Einsatz in einem „urbanen Umfeld“. Als Antrieb dienen Benzin- und Dieselmotoren mit 1,0 und 1,4 Litern Hubraum. Zudem soll es „fortschrittliche Sicherheitstechnologien“ geben. Die Preise sollen bei allen drei Marken unterhalb von 9 000 Euro und damit unter dem Preis der bisherigen Einstiegsmodelle liegen. Bei Peugeot gilt dieser Wert jedoch nur für die Basisversion des 107. Die übrigen Varianten werden voraussichtlich teurer sein, weil, wie es heißt, die Fahrzeuge in diesen Varianten mit vier Airbags und ABS verhältnismäßig gut ausgestattet seien.

Ein 1,0-Liter-Vierzylinder mit 49 kW/66 PS ist auch im neuen Matiz zu finden, den die General-Motors-Marke Chevrolet in Genf zeigt. Alternativ gibt es für den 3,50 Meter langen Viertürer einen Dreizylinder mit 0,8 Litern Hubraum und 38 kW/52 PS. Änderungen am Design der Frontpartie sind die auffälligsten Unterschiede zum Vorgänger. Zur Ausstattung gehören laut Hersteller ABS und - je nach Land und Modellversion - Fahrer-, Beifahrer- und Seiten-Airbags.

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