Trooper, Monterey und Frontera
Die Vorgänger des Mokka

Mokka heißt Opels Hoffnungsträger, der als SUV in der Kleinwagen- und Kompaktklasse gegen den Wettbewerb punkten will. Bei seiner Entwicklung konnten die Rüsselsheimer auf eine Menge Erfahrung zurückgreifen.
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DüsseldorfMit dem Mokka hat Opel einen Hoffnungsträger auf die Räder gestellt, das sich relativ frei auf dem Markt entfalten darf, ohne eine allzu große Schar von Wettbewerbern fürchten zu müssen. Denn einen ausgewachsenen SUV in der Kleinwagen- und Kompaktklasse hat bislang kein anderer Wettbewerber so konsequent auf die Räder gestellt.

Und bei der Entwicklung des kleinen Geländegängers konnten die Rüsselsheimer auf eine Menge Erfahrung zurückgreifen. Bereits 1991 stiegen die Rüsselsheimer in das wachsende Geschäft mit den Geländefahrzeugen ein. Opel war damit neben Mercedes mit seinem G-Modell der zweite Hersteller, der sich in diesem Segment engagierte. Das aber erreichte wegen seines aufwendigen technischen Konzepts und seines hohen Preises nur ein begrenztes Publikum. Den Markt teilten sich vor zwei Jahrzehnten die japanischen Hersteller und Range Rover.

Opel wollte ein eigenständiges Angebot gegen den Mitsubishi Pajero, den Nissan Patrol oder den Land Cruiser von Toyota setzen. Um die Kosten einer kompletten Neuentwicklung zu sparen, bedienten sich die Rüsselsheimer bei einer anderen GM-Beteiligung, dem japanischen Geländewagen-Spezialisten Isuzu, an dem General Motors seit 1971 Beteiligungen hielt.

Isuzu hatte 1989 den "Wizard" vorgestellt: einen dreitürigen robusten Geländewagen. Das Auto war auf Basis eines Pick-ups entstanden und verfügte über permanenten Allradantrieb. Opel führte den Frontera im Dezember 1991 als Fünftürer ein. Als Antrieb stand ein Vierzylinder-Benzinmotor mit 2,4 Litern Hubraum und 100 kW/136 PS Leistung zur Verfügung.

Die dreitürige Variante ging mit 85 kW/115 PS an den Start. Die Motoren stammten aus dem Opel Omega. Der dreitürige Frontera Sport war sowohl mit einem Hardtop als auch mit einem Faltverdeck verfügbar.

Die erste Modellpflege führte Opel 1995 durch. Es gab neue Motoren, ein überarbeitetes Fahrwerk und ein frisches Cockpit mit einem Fahrerairbag. Der anhaltende Erfolg des ersten Frontera führte 1998 zur Einführung des Nachfolgers. Auch der neue SUV wurde mit zwei verschiedenen Radständen mit 2,46 Metern als Fünftürer und 2,70 Metern als Dreitürer gebaut. Die 4,33 Meter und 4,50 Meter langen Fahrzeuge waren mit zwei 2,2-Liter-Vierzylinder-Motoren verfügbar.

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