Trotz Stagnation fuhren Japaner und Koreaner teilweise zweistellige Zuwächse ein - Nur leichte Belebung 2005 erwartet
Asiaten sind Gewinner des Autojahres

Die japanischen und koreanischen Hersteller sind die großen Gewinner des Autojahres 2004. Obwohl in Westeuropa im vergangenen Jahr nach Einschätzung der Industrie nur wenig mehr Autos verkauft wurden als 2003, legten vor allem die asiatischen Autobauer weiter rasant zu. So sind Hersteller wie Hyundai, Kia, Daewoo, Honda, Suzuki und Mazda mit zweistelligen Zuwachsraten auf dem westeuropäischen Automarkt unterwegs.

hz FRANKFURT/M. Unter den deutschen Autobauern gilt dagegen BMW als Sieger des abgelaufenen Jahres. Zu den Verlierern beim Absatz zählen dagegen Mercedes-Benz und der französische Autobauer Peugeot.

Betrachtet nach Herstellerländern schnitten die Koreaner am Besten ab. So wurden in Westeuropa in den ersten elf Monaten des Jahres 2004 bereits insgesamt rund 26 Prozent mehr Kia- und Hyundai-Modelle neu zugelassen als im Vorjahreszeitraum. Kia alleine verbuchte sogar ein Plus von 42 Prozent. Weltweit legte der Absatz der koreanischen Hersteller um 21 Prozent zu.

Auch der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, räumt ein, dass sich Japaner und Koreaner derzeit besonders gut schlagen. Dies gelte auch für die USA, wo sie inzwischen einen Marktanteil von nahezu 35 Prozent erreicht hätten. Ein Ende des Wachstums ist vorerst nicht in Sicht. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmen CSM Worldwide wird Toyota im Jahr 2009 mit seinem Absatz in den USA Chrysler vom dritten Rang nach GM und Ford verdrängen.

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