TU München entwickelt E-Auto
Alles für Afrika

Das „aCar“ der Technischen Universität München soll vor allem in ländlichen Gebieten Afrikas zum Einsatz kommen. Dafür bietet das Elektro-Auto spezielle Funktionen.
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Zusammen mit Partnern aus vier afrikanischen Staaten entwickelt die Technische Universität München aktuell ein Elektro-Auto, das besonders für die ländliche Bevölkerung armer Regionen mit schlechter Infrastruktur gedacht ist. Das „aCar“ soll vor allem in afrikanischen Ländern südlich der Sahara zum Einsatz kommen.

Es ist geländetauglich, lässt sich mit Solarstrom laden und ist modular aufgebaut. Optisch ähnelt das aCar einem Golf-Cart mit Ladefläche. Die Basis soll vor Ort entstehen, um die dortige Wirtschaft zu stärken.

Sie lässt sich mit Modulen, beispielsweise zur Versorgung mit Trinkwasser oder Medizin,erweitern, die sich kostengünstig mieten lassen sollen. Auch ein Lasten- oder Personen-Transport ist möglich.

An dem Projekt sind die Lehrstühle Fahrzeugtechnik, Umformtechnik, Industrial Design sowie Strategie und Organisation beteiligt. Nun erhielt das Programm außerdem den Bayerischen Staatspreis für Elektro-Mobilität. Das finale Auto wird auf der IAA im September vorgestellt.

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