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Tuner verändern bevorzugt die Frontpartie

Die Kundschaft der Automobil-Tuner möchte sich mit ihren aufgemotzten Autos vor allem von den Tausenden gleich aussehenden Serienexemplaren abheben. Bevorzugt verpassen die Unternehmen daher ihren Tuning-Karossen eine neue Frontpartie.

dpa/gms ESSEN. Die Kundschaft der Automobil-Tuner möchte sich mit ihren aufgemotzten Autos vor allem von den Tausenden gleich aussehenden Serienexemplaren abheben. Bevorzugt verpassen die Unternehmen daher ihren Tuning-Karossen eine neue Frontpartie.

Dabei entwickeln sich manche Tuner zu wahren „Grillkünstlern“, wie sich auf der Essen Motor Show zeigt. Denn die Frontschürzen der Serienmodelle werden häufig mit einem neu kreierten Kühlergrill verziert. Die Unternehmen Pogea Racing und Rieger beispielsweise setzen in die Front des alten Audi TT einen Singleframe-Grill ein, wie er im Nachfolgermodell der Ingolstädter prangt. Weil diese Art Kühlluftöffnung mittlerweile zum Kennzeichen aller neuen Audi-Modelle geworden ist, hat sich auch Zender dem Thema angenommen. Allerdings stellt die Firma die Design-Idee gewissermaßen auf den Kopf: Anders als bei den Audi-Werksmodellen ist der Grill im Zender A3 Sportback „Z440 R“ nämlich unten breiter als oben.

Auch bei den Sports Utility Vehicles (Suvs) sind offenbar „Grillmeister“ am Werk gewesen. Das Unternehmen Lumma Design etwa hat sich dem Porsche Cayenne angenommen. „Dieser Wagen sieht werksseitig einfach zu brav aus“, lautet die Begründung von Designer Horst Lumma. Daher haben die Schwaben ein Bodykit entwickelt, das dem Geländewagen ein „aggressiveres Outfit“ verschaffen soll: In der verbreiterten Front prangt ein dreiteiliger Grill, der mit schwarzen Querstreben versehen und mit einem Unterfahrschutz aus Aluminium unterlegt ist.

Der Porsche-Tuner Techart zeigt in Essen ebenfalls einen an der Front deutlich modifizierten Cayenne. Ähnlich wie bei Lumma ist der Kühlergrill dreigeteilt. Allerdings sind die Quer- und Längsstreben des „Magnum“ in auffälligem, mattierten Chrom gehalten.

Geschmackssache für manche Fahrer der neuen Mercedes S-Klasse ist sicherlich das, was das Unternehmen Asma Design mit der eleganten Oberklasse-Limousine angestellt hat. In deren Frontpartie haben die Tuner einen nahezu Scheunentor-großen Trapez-Grill mit Querstreben montiert. Im Rückspiegel ahnungsloser Kleinwagenfahrer dürfte der auf der Autobahn durchaus Furcht einflößend wirken.

Doch auch Kompaktwagen können durch entsprechende Tuning-Eingriffe zum böse dreinblickenden Pistenschreck mutieren, wie das auf Räderzubehör spezialisierte Unternehmen ASA an seinem Messestand mit einem Showcar demonstriert. Der extrem tiefgelegte Wagen auf Basis eines VW Golf IV besitzt in der Front eine wappenförmige Kühlluftöffnung, die spitz am Boden zuläuft und mit schwarzen Streben vergittert ist. Flankiert wird dieses gefräßig wirkende „Maul“ durch die „Adleraugen“-Scheinwerfer aus dem aktuellen 5er BMW.

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