Überdehnung des Kopfes soll verhindert werden
BMW bringt neuartiges Nackenschutzsystem auf den Markt

dpa/gms MüNCHEN. BMW bringt zu Beginn der Motorradsaison 2007 ein Nackenschutzsystem auf den Markt. Das so genannte „Neck Brace System“ wird nach Angaben des Motorradherstellers wie ein Kragen um den Hals des Fahrers gelegt und mit Schnellverschlüssen befestigt.

Das Sicherheitssystem, das bereits erfolgreich im Rennsport getestet wurde, soll bei schweren Stürzen die Gefahr von Verletzungen im Nackenbereich, der Halswirbelsäule und des Schlüsselbeins verringern. Es liegt auf dem Oberkörper auf und soll die Bewegungsfreiheit des Trägers nicht einschränken.

Der Schutz besteht den Angaben zufolge aus Karbon, Kevlar und glasfaserverstärktem Kunststoff. Beim Sturz soll er verhindern, dass der Kopf überdehnt wird. Auch Verletzungen, die aus der Stauchung der Wirbelsäule durch Krafteinwirkung auf den Helm resultieren, sollen vermindert werden. Der sensible Hals- und Nackenbereich war laut BMW bei Motorradfahrern bislang weitgehend ungeschützt. Statistisch gesehen träten unfallbedingte Verletzungen in diesen Körperregionen zwar selten auf. Sie seien für den Fahrer jedoch ein ungleich größeres Risiko, da die Folgen derartiger Verletzungen „dramatisch“ seien. Der Preis des Schutzsystems steht noch nicht fest.

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