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Überholende Radfahrer sollten Handzeichen geben

Überholt ein Radfahrer ein langsameres Auto, sollte er immer ein Handzeichen geben. Das sei für den überholten Fahrer ein eindeutiges Signal, erläutert Welf Stankowitz vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn.

dpa/gms BONN. Überholt ein Radfahrer ein langsameres Auto, sollte er immer ein Handzeichen geben. Das sei für den überholten Fahrer ein eindeutiges Signal, erläutert Welf Stankowitz vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn.

„Ein Autofahrer darf dann nicht noch schnell das Fahrrad überholen.“ Fahre also ein Radfahrer hinter einem langsam Auto her, das etwa eine Parklücke sucht, gelte folgende Reihenfolge: Handzeichen setzen, umgucken und auf den rückwärtigen Verkehr achten, auf den Gegenverkehr Acht geben, überholen.

Ähnliches gelte, wenn ein Radfahrer an einem parkenden Auto vorbeifährt, sagt Stankowitz. „Wenn er hier ausschert, muss er ebenfalls ein Handzeichen setzen“, sagt der DVR-Experte. Zwar schreibe die Straßenverkehrsordnung grundsätzlich das Rechtsfahrgebot vor - demzufolge müsste der Radfahrer streng genommen nach dem parkenden Auto sofort wieder einscheren. Ein Problem taucht jedoch auf, wenn in lockerer Folge mehrere Autos am Straßenrand geparkt sind. Ein ständiges Ein- und Wiederausscheren kann hier gefährlich werden.

„Unser Praxistipp ist hier, die Fahrlinie beizubehalten“, sagt Stankowitz. Das heißt, der Radfahrer sollte erst wieder zum Bordstein hin einscheren, wenn er alle absehbaren Hindernisse passiert hat.

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