Umfangreiche Serienausstattung
Mitsubishi bringt neunte Lancer-Generation an den Start

dpa/tmn HATTERSHEIM. Mitsubishi bringt die neunte Generation des Lancer an den Start. Das teilte der japanische Autohersteller im hessischen Hattersheim mit.

Die Mittelklasse-Baureihe kommt zunächst als Stufenheckmodell mit Dieselmotor in den Handel. Im Frühjahr folgt ein Benziner, im Sommer das Sportmodell Evo X und im Herbst ein Fünftürer mit Fließheck. Ein Kombi ist nicht mehr geplant. Die Preise beginnen den Angaben zufolge bei 19 250 Euro. Wer nicht auf den Benziner warten möchte, muss für den günstigsten Diesel 21 490 Euro bezahlen.

Zur Serienausstattung zählen sieben Airbags, ESP, ein CD-Radio und eine Reihe elektrischer Helfer. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem ein Navigationssystem, Xenon- und Kurvenlicht sowie ein schlüsselloses Zugangssystem.

Der Lancer steht auf einer neuen Plattform, die er sich mit dem Geländewagen Outlander teilt. Von Mitsubishi wird er als „Sportlimousine“ positioniert. Er besitzt eine aggressiv geschnittene Front, eine kräftige Flanke und ein hohes Heck, das ihm von der Seite betrachtet eine Keilform verleiht. Der Radstand wächst auf 2,64 Meter, die Länge auf 4,57 Meter. Der Kofferraum fasst 400 Liter.

Zum Start gibt es die Limousine ausschließlich mit einem zwei Liter großen Pumpe-Düse-Diesel, den Mitsubishi bei Volkswagen einkauft. Der serienmäßig mit geschlossenem Partikelfilter bestückte Motor leistet 103 kW/140 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 310 Newtonmeter, das über ein sechsstufiges Schaltgetriebe an die Vorderräder abgegeben wird. Damit beschleunigt der Lancer laut Mitsubishi in 9,6 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h) und erreicht maximal 207 km/h. Der Kraftstoffverbrauch beträgt 6,1 Liter und der CO2-Ausstoß 160 Gramm pro Kilometer (g/km).

Im Frühjahr folgt als zweite Motorvariante ein 1,8 Liter großer Benziner, dessen Daten Mitsubishi mit 105 kW/143 PS, 204 km/h, 7,7 Litern Verbrauch und 183 g/km angibt. Hier ist als Alternative zum Schaltgetriebe auch eine stufenlose Automatik verfügbar. Dritte Motorvariante wird der aufgeladene Zweiliter-Benziner des knapp 50 000 Euro teuren Evo X, dessen Leistung in der europäischen Ausführung etwa 221 kW/300 PS betragen soll. Mittelfristig soll ein vierter Motor die Lücke zwischen beiden Benzinern schließen.

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