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Unfallversicherung muss nicht bei psychischen Störungen zahlen

Eine Unfallversicherung muss grundsätzlich nicht für psychische Störungen nach einem Unfall aufkommen. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz.

dpa KOBLENZ. Eine Unfallversicherung muss grundsätzlich nicht für psychische Störungen nach einem Unfall aufkommen. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz.

Unter den Schutz der Unfallversicherung fielen allein die Folgen, die auf eine organische Erkrankung zurückzuführen seien. Beeinträchtigungen, die auf einer „psychischen Fehlverarbeitung“ beruhten, würden von der Leistungspflicht nicht erfasst, entschieden die Richter (Az.: zehn U 1 378/03).

Das Gericht wies mit seinem Urteil die Klage eines Versicherten gegen seine Unfallversicherung ab. Der Kläger hatte nach einem Verkehrsunfall über Schmerzen „an Kopf und Körper“ geklagt. Er sah sich in seiner Erwerbstätigkeit gemindert und verlangte daher Leistungen der Unfallversicherung. Ein Sachverständiger hatte allerdings festgestellt, dass die körperlichen Schäden ausgeheilt seien und die Schmerzen auf psychische Störungen zurückgeführt. Daher weigerte sich die Versicherung zu zahlen. Das OLG sah diese Weigerung als berechtigt an.

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