Nachrichten

_

Unter 9.000 Euro: Autos für Sparfüchse

Neue Autos kosten heute meist über 10.000 Euro, dennoch sind am Markt eine Reihe von wahren Preisbrechern unter 9.000 Euro zu haben – und zwar nicht nur Kleinstwagen. Ein Überblick.

von Thomas Schneider Quelle: MID
Der günstigste Neuwagen in Deutschland ist mit 6.990 Euro der Dacia Sandero mit 75 PS. Quelle: MID
Der günstigste Neuwagen in Deutschland ist mit 6.990 Euro der Dacia Sandero mit 75 PS. Quelle: MID

DüsseldorfNicht nur Kleinstwagen, auch Limousinen und Kombis sind für schmales Geld wohlfeil. Soll der Preis unter dieser Grenze blieben, muss der Käufer selbstredend mit spartanischer Ausstattung Vorlieb nehmen. Außerdem sollte er keine modernste Sicherheitsausstattung erwarten. Viele Modelle verfügen nicht einmal über das mittlerweile übliche ESP. Grundlegende Sicherheitselemente wie ABS und Frontairbags sind aber bei fast allen der Budget-Mobile inklusive. Was hier zählt, ist ein günstiger Preis und ein niedriger Verbrauch.

Anzeige

Der günstigste Neuwagen in Deutschland ist der Dacia Sandero mit 1,2-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor und 55 kW/75 PS. Kürzlich präsentierte Dacia die zweite Generation, die Anfang 2013 zum Preis von 6.990 Euro in den Handel kommt. Das neue Modell basiert auf dem neuen Renault Clio und erhält serienmäßig ESP.

Die verwendeten Materialien im Innenraum wirken hochwertiger als beim Vorgänger. Der 5-türige Kleinwagen mit großer Heckklappe bietet ausreichend Platz für fünf Personen und ist außerdem solide verarbeitet. Der Verbrauch des Rumänen auf 100 Kilometern soll 6,0 Liter Super betragen (137 g CO2/km).

Der Karosserieform des Lada Kalina ähnelt sehr der des Opel Corsa aus den 90er Jahren. Preis: 7 900 Euro. Quelle: MID
Der Karosserieform des Lada Kalina ähnelt sehr der des Opel Corsa aus den 90er Jahren. Preis: 7 900 Euro. Quelle: MID

Der fünftüriger Kleinwagen Lada Kalina 1119 für 7 900 Euro vom russischen Autobauer Awtowas erinnert mit seinem rundlichen Karosseriedesign an die Opel-Corsa-Modelle aus den 1990er-Jahren. Mit einem 66 kW/90 PS starken Vierzylinder-Benziner soll er 6,4 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer verbrauchen (149 g CO2/km). Bereits seit 2008 verfügt der Kalina zumindest über die grundlegendsten Sicherheitsfeatures wie Seitenaufprallschutz, Frontairbags und ABS.

ESP dagegen ist nicht erhältlich. Mit Servolenkung, Zentralverriegelung und Bordcomputer wartet der kleine Osteuropäer sogar mit einigen Komfortelementen auf.

  • Die aktuellen Top-Themen
Moto Guzzi V7 Special: Eine Guzzi ist eine Guzzi ist eine Guzzi

Eine Guzzi ist eine Guzzi ist eine Guzzi

Ein Motorrad muss nicht unbedingt viel Leistung haben, um Spaß zu machen. Manchmal reichen schon 48 PS und ein paar ganz einfache Zutaten, wie sie Moto Guzzi in seine V7 gepackt hat.

Automesse in Peking: Die großen Unbekannten

Die großen Unbekannten

Die noch junge Autoindustrie Chinas präsentiert sich nicht ohne Stolz auf der Automesse in Peking. Kaum noch Kopien, dafür jede Menge trendiger SUV sollen die eigenen Bürger von den westlichen Modellen weglocken.

Turbotechnik im Motorradbau: Aufgeladen oder abgeblasen?

Aufgeladen oder abgeblasen?

Aus dem Automobilbau sind Turbomotoren nicht mehr wegzudenken. Sie bringen viel Leistung bei geringem Verbrauch. Für Motorräder gab es in den 80er Jahren ebenfalls Turbomodelle - ein Riesen-Flop. Aber warum eigentlich?