Unternehmen soll 2006 die Gewinnschwelle erreichen
Smart verzeichnet Umsatzzuwachs

Der Kleinwagenbauer Smart wird in diesem Jahr seinen Absatz und Umsatz kräftig steigern. Der scheidende Smart-Chef Andreas Renschler sagte in einem dpa-Gespräch, der Fahrzeugabsatz werde um etwa 30 Prozent auf rund 160 000 Stück steigen,der Umsatz der zum Daimler-Chrysler-Konzern gehörenden Smart GmbH (Böblingen) lege von 1,35 auf rund 1,8 Milliarden Euro zu.

HB BÖBLINGEN. Die für 2004 angepeilte Absatzzahl von 170 000 Autos wird damit aber verfehlt, weil der Verkauf des Smart Roadsters nach dem Rekordjahr 2003 schwächer war. „Es ist in dieser Zeit sehr schwierig, Spaßfahrzeuge zu verkaufen“, sagte Renschler mit Blick auf die schwache Konjunktur. Im vergangenen Jahr hatte Smart 20 000 Stück des kleinen offenen Sportwagens verkauft, weit mehr als erwartet. In diesem Jahr würden es nur rund 13 000 Stück sein. Renschler betonte vor dem Pariser Autosalon (25.9- 10.10.), in einem insgesamt sehr schwachen Roadster-Markt habe Smart in den wichtigsten Märkten Deutschland, Italien und Frankreich jeweils den Marktanteil steigern können und den zweiten Rang belegt. In Deutschland etwa habe der Marktanteil von 15 auf 19 Prozent zugelegt.

Vom neuen viersitzigen Smart forfour würden wie geplant 50 000 Fahrzeuge abgesetzt. „Auch der Smart fortwo ist gut unterwegs“, sagte Renschler, der ab 1. Oktober als Vorstandsmitglied im Daimler-Chrysler-Konzern die Nutzfahrzeugsparte leiten wird. Handlungsbedarf sieht der Manager im Händlernetz, dessen Professionalisierung vorangetrieben werden müsse.

Weiter offen ist der Markteintritt von Smart in China. Hier warten die Böblinger offenbar, wie sich dort die Produktion von C- und E- Klasse-Modellen von Mercedes-Benz anlässt. Smart bereitet jetzt mit Hochdruck den Markteintritt in Nordamerika vor. Am 4. Oktober kommt die Diesel-Version des Zweisitzers in Kanada auf den Markt; es seien bereits 1200 Fahrzeuge bestellt. In den nächsten zwei bis drei Monaten könnte sich entscheiden, ob das Auto auch in den USA verkauft wird, sagte Renschler.

Auf der Autoshow in Detroit im Januar 2005 will smart eine Studie des kleinen Geländewagens smart formore zeigen, die 2006 in den USA und Europa auf den Markt kommen und in Brasilien gebaut wird. Dann solle Smart insgesamt auch die Gewinnschwelle erreichen, sagte Renschler. Renschlers Nachfolger bei smart wird Ullrich Walker, der vorher bei Mitsubishi Motors in Japan war.

Aktuelle Bilder vom Pariser Autosalon finden Sie hier

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