Urteil
Fußgänger mit 2,67 Promille verliert Versicherungsanspruch

Bei einem Blutalkoholwert von 2,67 Promille verliert ein Fußgänger nach einem Urteil des Kölner Oberlandesgerichts seinen Anspruch auf Zahlungen aus der Unfallversicherung.

HB KÖLN. Wer so viel getrunken habe, leide unter einer Bewusstseinsstörung, die für einen eventuellen Unfall mitverantwortlich sei, teilte das Gericht am Montag mit (AZ 5 W 111/05).

Der 26 Jahre alte Kläger war bei einer Wanderung einen Hang hinabgestürzt und ist seitdem querschnittgelähmt. Er hatte für eine Klage gegen seine Unfallversicherung Prozesskostenhilfe beantragt.

Dies wurde abgelehnt. Im Straßenverkehr gelte ein Fußgänger ab 2,0 Promille als absolut verkehrsuntauglich. Das sei auf eine Wanderung auf einem Gebirgsweg übertragbar, urteilten die Richter.

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