Verkaufsstärkster November der Firmengeschichte
E- und S-Klasse kurbeln Mercedes-Absatz an

Der Stuttgarter Autobauer Daimler-Chrysler hat auf dem deutschen Heimatmarkt im November mehr Fahrzeuge seiner Nobelmarke Mercedes-Benz als vor Jahresfrist verkauft und damit nach langer Durststrecke eine Trendwende erreicht.

HB STUTTGART. Der weltweit fünftgrößte Autokonzern teilte am Mittwoch in Stuttgart mit, in Deutschland seien im November 34 100 Mercedes-Benz und damit ein Fünftel mehr als im Vorjahr abgesetzt worden. Vor allem die nach Qualitätsmängeln optisch und technisch runderneuerte E-Klasse-Limousine finde Anklang bei den Käufern, sagte eine Sprecherin.

Auch auf dem wichtigen US-Markt legten die Verkaufszahlen der Traditionsmarke mit dem Stern zu. Mit 22 100 ausgelieferten Mercedes-Pkw (plus 21 Prozent) sei ein Rekordwert erreicht worden. In der Verkaufsregion Asien/Pazifik wurde im November ebenfalls eine neue Bestmarke mit 9 900 ausgelieferten Fahrzeugen gesetzt. Weltweit summierten sich die Verkaufszahlen von Mercedes-Benz im vergangenen Monat auf 101 900 Autos, neun Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat. Damit sei der verkaufsstärkste November der Firmengeschichte verbucht worden, teilte Daimler-Chrysler mit. Gefragt waren vor allem die neuen Modelle der Oberklasse-Limousine S-Klasse sowie die neuen Geländewagen.

Für die Markengruppe Mercedes-Benz, zu der noch Maybach und Smart zählen, rückt mit dem verkaufsstarken November das Jahresziel in greifbare Nähe. Geplant ist, weltweit mindestens den Vorjahresabsatz in Höhe von 1,2 Mill. verkauften Fahrzeugen zu erreichen. Per Ende November beläuft sich der Absatzvorsprung der Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach mit 1,148 Mill. ausgelieferten Autos auf 4,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Im November verkaufte die Markengruppe 110 800 Pkw, das sind 5,3 Prozent mehr Autos.

Vom Kleinwagen Smart wurden im November nur 8 900 Einheiten ausgeliefert, was einem Absatzrückgang von 24,2 Prozent entspricht. Smart hatte im Sommer die Produktion des viertürigen Modells ForFour eingestellt und verkauft seitdem nur noch den zweisitzigen ForTwo, dessen neues Modell im April auf die europäischen Markt kommt. 2008 soll der Stadtflitzer auch in den Metropolen der USA verkauft werden.

Die Daimler-Chrysler-Aktien verloren an der Börse im Trend mit dem Gesamtmarkt 0,5 Prozent auf 44,15 Euro.

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