Verkehrsprognose
Das neue Jahr beginnt mit Staus

Zum Jahreswechsel stehen Autofahrern viel Verkehr und längere Staus bevor. Denn in neun Bundesländern und bei einigen europäischen Nachbarn enden die Weihnachtsferien.
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ADAC/ACE. Vor allem an Neujahr und am Sonntag, 2. Januar, herrscht Staugefahr auf den deutschen Autobahnen. Und wegen des Winterwetters werden auch Alpenquerungen immer beschwerlicher. Am Donnerstag, 30. Dezember und an Silvester wird laut ADAC ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den folgenden Strecken erwartet:

Auf der A 1 / A 7 Großraum Hamburg,
der A 1 Köln - Dortmund - Bremen,
der A 2 Dortmund - Hannover,
der A 3 Nürnberg - Frankfurt - Köln,
der A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt,
der A 6 Nürnberg - Heilbronn - Mannheim,
der A 7 Füssen - Würzburg - Hannover und
der A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe
sowie der A 9 München - Nürnberg - Berlin kann die Fahrt etwas länger dauern.

Auch auf der A 10 Berliner Ring,
der A 61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach,
der A 81 Singen - Stuttgart, der A 93 Kufstein - Inntaldreieck und
der A 95 Garmisch-Partenkirchen - München sowie
der A 99 Umfahrung München muss mit einem erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden.

Und wegen des Winterwetters werden nicht zuletzt Alpenquerungen beschwerlich. In seinem aktuellen Alpenstraßenbericht weist der Auto Club Europa (ACE) darauf hin, dass von den rund 200 Passstraßen derzeit 44 für den Durchgangsverkehr gesperrt sind, zwei mehr als vor einer Woche. Der Club rät Autofahrern, sämtliche Bergstrecken grundsätzlich nur noch mit kompletter Winterausrüstung und vor allem mit Schneeketten anzusteuern.

Neu beziehungsweise vorübergehend sind geschlossen sind das Grödnerjoch und der Jaufenpass in Italien sowie Lech-Warth (nach kurzer Öffnung jetzt Wintersperre) in Österreich. Wieder geöffnet ist dagegen Lukmanierpass in der Schweiz. Für ihn gilt allerdings eine Nachtsperre von 18 bis 8 Uhr.

Kettenpflicht besteht in Österreich für alle Fahrzeuge auf der Arlberg-Bundesstraße B197 sowie zwischen dem Arlbergpass und St. Anton am Arlberg. Lkw müssen auf folgenden Abschnitten mit Schneeketten ausgerüstet sein: B164 (Hochkönig-Bundesstraße) zwischen Dienten und Maria Alm, L49 (Bregenzerwald-Straße) zwischen Dornbirn Haselstauden über Achrain und Alberschwende. L193 (Faschina-Straße) zwischen Fontanella und Damüls sowie L713 (Kaiserau-Landesstraße) über den Pass Kaiserau und L714 im Stadtgebiet Dornbirn.

In Südtirol dürfen bei winterlichen Verhältnissen (Schnee, Matsch oder Eis) nur Fahrzeuge fahren, die Winterreifen oder mit montierten Schneeketten ausgerüstet sind.

Der ACE empfiehlt zudem, bei Fahrten in die Schweiz generell Schneeketten mitzuführen. Viele Pässe haben Schneefahrbahnen und eine Kettenpflicht für einzelne Pässe kann jederzeit kurzfristig eingeführt werden.

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