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Verkehrspsychologie-Seminare können den Führerschein retten

Auch ein hartnäckiger Verkehrssünder kann seinen Führerschein retten, wenn er erfolgreich an so genannten verkehrspsychologischen Maßnahmen teilnimmt. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein in Berlin hin.

dpa/gms OLDENBURG/BERLIN. Auch ein hartnäckiger Verkehrssünder kann seinen Führerschein retten, wenn er erfolgreich an so genannten verkehrspsychologischen Maßnahmen teilnimmt. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein in Berlin hin.

In dem Fall war ein Autofahrer wegen mehrerer Verkehrsdelikte zu einer dreimonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden und sollte zudem seine Fahrerlaubnis verlieren. Das OLG widersprach dem Urteil der Vorinstanzen jedoch: Es müsse berücksichtigt werden, dass der Angeklagte in den 20 Monaten zwischen der Tat und dem Zeitpunkt der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht nicht mehr negativ im Verkehr aufgefallen sei.

Auch hätte das Landgericht sich nach Ansicht des OLG mit der Frage auseinander setzen müssen, wie sich die zwischenzeitlich wahrgenommenen verkehrspsychologischen Beratungen und Aufbauseminare bei dem Mann ausgewirkt haben. Es sei daher zu prüfen, ob als Nebenstrafe nicht statt des Führerscheinentzuges ein mehrmonatiges Fahrverbot in Frage komme.

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