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Diskussion: Kommentare zu: Radfahren ohne Fahne und Bundes-Blitz-Marathon

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 24.05.2013, 15:35 Uhrhermann.12

    Es geht ums abzocken, denn wie hier beschrieben, bei Auffälligkeiten und Unfällen sind schon heute Sanktionen möglich.
    Derjenige, der also schon heute auffällt, wird sich auch zukünftig nicht aufhalten lassen. die Prävention allerdings bringt deutlich mehr Geld in die Kassen.
    Der Sicherheitsgewinn ist im Grunde genommen gleich null, man sollte dne Innenministern Gülle vor die Haustür kippen für dieser spießbürgerliche Kreativität und Pseudomoral.

    H.

  • 24.05.2013, 18:09 Uhr129kona95

    Haben Innenminister nichts Anderes zu tun? Z.B. Hassprediger jagen, Neonazi-Demos schützend begleiten, NSU-Akten schreddern? Auf unseren maroden Straßen und Radwegen ist Radfahren immer ein großes Risiko, ob mit oder ohne Promille.

  • 24.05.2013, 18:38 Uhrstaatssklave

    dieser staat steht inzwischenfür freiheitsberaubung und entmündigung seiner bürger.
    wir sind anscheinend nicht mehr in der lage zwischen richtig und falsch zu unterscheiden und werden uns bald in gps-gestützten zwangsjacken mit automatischer online-zahlfunktion für die auflaufenden strafzahlungen und gebühren für nicht gutmenschenkonformes verhalten wiederfinden.

    nichts wie raus aus diesem käfig solange die tür noch offensteht - honecker lässt grüssen. ach ja -wie wärs damit den straftatbestand des rauditums aus der ex-ddr wieder einzuführen?das klingt genauso blöde wie wir deutschen anscheinend wirklich sind.

    also: helm auf, anschnallen, rauchen einstellen und fleissig das hamsterrad der umverteilungsmaschiene bewegen.

  • 26.05.2013, 10:48 UhrAbzocker

    Wie wäre es, wenn man mal so einen Aufwand betreibt um andere gravierende Verkehrsverstöße zu verfolgen?
    Überholen des Abbiegeverkehs über Sperrflächen und durchgezogene Linien. Statt dessen zählt man an den Kreuzungen Jahrelang die Unfälle und Verkehstote. Sind genug beisammen, wird die Kreuzung von unserem Steuergeld aufwendig beampelt oder man baut eine Monsterauffahrt für zig Millionen.
    In der heutigen Zeit müsste an in der Lage sein zeitweise eine stationäre Videoüberwachung an Kreuzungsbereichen aufzustellen und solche Verstöße zu dokumentieren.
    Das würde uns viel Steuergeld sparen und es wäre bald weniger Verkehr da viele unfähige Autofahrer ihren Führerschein abgeben könnten.

  • 26.05.2013, 18:14 UhrFrieda

    Halte mich mittlerweile aus Geiz und Boshaftigkeit exakt an die Verkehrsregeln. Würden das alle tun, liefe die Abzocke ins Leere (nichts anderes sehe ich darin).

  • 26.05.2013, 22:30 Uhrnurmalso

    Die Kontrollen sind zu gering, da zum einen die Gefahren unterschätzt umd zum anderen anscheinend die Strafen zu niedrig sind. Ohne Regeln und wichtiger noch deren Kontrolle würde doch nur das Recht des Stärkeren gelten. Die Strafen sollten zudem individuell festgelget werden, damit sie jeden berühren und nicht einige sie weglächeln und die Portokase zücken. Aber effektive Anwendung von Kontrollen setzen auch Personal voraus und nicht nur Sparzwang von Politik und Kommunen. Ein einmaliger Blitzmarathon ist somit recht sinnlos, weil er nicht nachhaltig ist. Eine Senkung der Promillegrenzen hält nicht die Leute auf sich immer wieder betrunken hinter das Steuer zu setzen, wieder und wieder, also ist das vorsätzlich und bei der Gefahr für Leib und Leben der Mitmenschen somit nicht nur mit Geld zu bestrafen. Der Ansatz hier scheint mir richtiger.

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