Verkehrsstatistik
Mehr Unfälle, weniger Todesopfer

Die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr ist laut dem Statistischen Bundesamt im ersten Halbjahr zurückgegangen. Doch immer noch 1.693 Menschen verloren in den ersten sechs Monaten 2012 ihr Leben auf deutschen Straßen.
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WiesbadenDie Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr ist laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) im ersten Halbjahr 2012 zurückgegangen. Insgesamt 1 693 Menschen verloren in den ersten sechs Monaten 2012 ihr Leben auf deutschen Straßen, das waren 126 Menschen oder 6,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Verletzten hat allerdings gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent zugenommen auf rund 184 500. Besonders stark gesunken sei gemäß der Daten aus den ersten fünf Monaten die Zahl der getöteten Motorradfahrer sowie der getöteten Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren.

Auch registrierte die Polizei in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr Unfälle als im ersten Halbjahr 2011. Mit einer Gesamtzahl von rund 1,16 Millionen stieg die Zahl der Unfälle in diesem Zeitraum um 2,7 Prozent an. Dabei blieb es bei rund 1,02 Millionen Unfällen nur bei einem Sachschaden (+ 3,0 Prozent). Bei etwa 144 000 Unfällen (+ 0,6 Prozent) kamen auch Personen zu Schaden.

Im Monat Juni 2012 erfasste die Polizei in Deutschland rund 201 700 Straßenverkehrsunfälle, 4,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Bei rund 28 700 Unfällen mit Personenschaden (minus 0,5 Prozent) wurden 326 Menschen tödlich verletzt, 26 Personen weniger als im Juni 2011. Die Zahl der Verletzten ist um 1,7 Prozent auf etwa 36 000 zurückgegangen.

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