Vermeintliche Promillekiller bringen keine Hilfe
Auch Fahrradfahrer können Auto-Führerschein verlieren

Wer tüchtig gezecht hat, sollte nicht nur auf das Auto, sondern auch aufs Fahrrad verzichten, um seinen Führerschein nicht zu gefährden.

HB MÜNCHEN. „Auch Radler können den Führerschein verlieren, wenn die Führerscheinbehörde wegen der hohen Alkoholisierung auf eine Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen schließt“, warnt der Autoclub ADAC.

Vorsichtig sollte man beim Feiern laut ADAC auch mit so genannten Promillekillern sein. Wer glaube, sich durch fettes Essen, beispielsweise eine Schweinshaxe oder ein Brathähnchen, eine Grundlage für späteren Alkoholkonsum verschaffen zu können, irre. „Ein voller Magen kann die Aufnahme des Alkohols nicht verhindern, sondern bestenfalls verzögern“, betont der ADAC. Tee und Kaffee machten nicht nüchtern, sondern wach. Und Tabletten beschleunigten den Alkoholabbau keineswegs, vielmehr könnten sie Übelkeit und Durchfall auslösen.

Auch am Morgen nach einer bierseligen Feier sei der Zecher häufig noch nicht wieder fahrtüchtig. Der Körper baue nur etwa 0,1 Promille Alkohol pro Stunde ab, „Wer einen Unfall verursacht oder auffällig fährt, wird bereits ab 0,3 Promille Restalkohol mit mindestens sechs Monaten Führerscheinentzug und sieben Punkten in Flensburg belangt“, warnt der Club. Deswegen sollten nach durchzechter Nacht immer öffentliche Verkehrsmittel benutzt werden.

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