Viel Kraft unter der Haube
Die Jagd auf Jaguar beginnt

Wachstum? Ja, bitte. Mit erweitertem Händlernetz will die Toyota-Luxusmarke Lexus mehr Marktanteile. Zugmaschine soll der neue GS werden.

FRANKFUT. Der Optimismus wirkt kühl kalkuliert. Im vergangenen Jahr verkaufte Lexus hierzulande rund 2 600 Autos, in diesem Jahr sollen es bereits 3 000 Fahrzeuge werden, und spätestens 2007 wird eine Verkaufszahl von mindestens 5 000 Fahrzeugen angestrebt. Damit könnte Lexus die britische Luxusmarke Jaguar (2004: 4 666 verkaufte Autos in Deutschland) überholen und endlich jene Wahrnehmung genießen, die die Toyota-Tochter in den USA längst genießt.

Ob es funktioniert, wird ab 22. April zu beobachten sein. An diesem Tag debütiert der neue GS in Deutschland. Die Limousine der oberen Mittelklasse konkurriert mit Audi A6, BMW 5er oder Mercedes E-Klasse, steht jedoch optisch aufgrund ihrer coupéartigen Form eher dem BMW 6er oder dem Mercedes CLS nahe. Als „prägnante Einfachheit“ beschreibt Lexus-Designchef Kengu Matsumoto die neue Designsprache L-Finesse, die „Mystik und Eleganz“ miteinander verbinde.

Viel Kraft unter der Haube

Der neue Lexus GS sieht jedenfalls rundum ausgereift und kraftvoll aus. Leider bedingt die geduckte Form eine nur mäßige Kopffreiheit auf den Rücksitzen und eine bescheidene Kofferraumöffnung, hinter der sich dann aber immerhin ein Stauraum von 430 Litern auftut.

Im Innenraum wirkt der GS weniger souverän als von außen. Die Cockpitinstrumente sind zwar toll gestaltet, manche Materialien aber wie die hochglänzenden Holzzierteile am Armaturenbrett wirken in einem Auto mit „Premium“-Anspruch deplatziert.

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