Volkswagen
Star unter Biedermännern

Unbekannt und doch vertraut – so soll der neue Passat sein. Der Wagen ist das erste VW-Modell, das komplett unter der Regie von Konzernchef Bernd Pischetsrieder und seinem Chef-Designer Murat Günak entstanden ist.

FRANKFURT. „Er trägt das neue Gesicht von VW“, sagen die Marketingleute – und genau dieser moderne, selbstbewusste Auftritt ist das, was man bislang vom Passat nicht kannte. Zwar wurden bereits mehr als 13 Millionen Exemplare gebaut, doch in Erinnerung geblieben sind sie als automobile Biedermänner.

Das sollte sich nach dem Willen Pischetsrieders ändern. Nun ist es so weit: Der neue Passat ist eine Auto-Persönlichkeit geworden. Mit einer ausdrucksstarken Frontpartie, einer beeindruckenden Silhouette und einem Heck, das nicht schön, aber kraftvoll aussieht. Der wuchtige Auftritt geht mit einem Wachstum in alle Richtungen einher. Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Neue um sechs Zentimeter länger (4,77 m), sieben Zentimeter breiter (1,82 m) und einen Zentimeter höher (1,47 m). Das macht den Wagen sehr geräumig, aber auch spürbar unhandlicher, denn der Platz auf Straßen und Parkplätzen wächst ja nicht mit.

Der Zugewinn an Innenraum begünstigte die Entscheidung, die Motoren wieder quer statt längs einzubauen. Das Kofferraumvolumen beträgt nun 565 Liter, wobei VW die leere Reserveradmulde keck dazuzählt.

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