Volvo V40 Cross Country: Ein kleines bisschen Macho

Volvo V40 Cross CountryEin kleines bisschen Macho

Seit Herbst 2012 liefert Volvo den V40 aus, mit umweltfreundlicher Antriebstechnik als edle Alternative in der Golf-Klasse. Nun schieben die Schweden den V40 Cross Country nach - in der Topversion mit Allradantrieb.
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BerchtesgadenBislang hat der Volvo V 40 vor allem als Tugendbold von sich reden gemacht. Der kompakte Fünftürer, der im Herbst 2012 die Modelle S40 und V50 abgelöst hat, ist der erste Pkw, der über einen Fußgänger-Airbag verfügt, der sich bei einer Kollision über dem unteren Drittel der Windschutzscheibe entfaltet und die Motorhaube anhebt, um den Körper förmlich aufzufangen. Der Diesel mit 84 kW/115 PS zählt zu den sparsamsten Triebwerken überhaupt, der den Schweden mit 3,6 Liter über 100 Kilometer kommen lässt. Das entspricht gerade 94 Gramm CO2 pro Kilometer.

Nun darf der V40 auch ein ganz kleines bisschen den Macho geben. Als Cross Country knüpft er an die Tradition des Volvo C70 Cross Country an, der 1996 dieses Segment begründet hat.

Die Rezeptur ist einfach: Man nehme eine bürgerliche Limousine der Kompakt- oder Mittelklasse, verleihe ihr ein paar Millimeter mehr Bodenfreiheit, robuste Anbauteile für Karosserie und auf Wunsch noch einen Allradantrieb. VW und Audi sind inzwischen mit diesem Trip ebenfalls erfolgreich.

Der fünftürige Volvo trägt eine eigenständige Heck- und Frontschürze mit integriertem Unterfahrschutz. Dazu gesellen sich 12 Millimeter mehr Bodenfreiheit, ausgestellte Radhäuser, optionale Türschweller und bei Bedarf 19-Zoll-Räder. Die Erhöhung der Sitzposition um 32 Millimeter fällt in der Praxis nicht fühlbar aus. Ohne die Aufschrift "Cross 'Country" am Heck wäre das V40-Derivat kaum als etwas besonderes zu identifizieren.

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  • typisch. Deutsche Premiumhersteller, die ausstattungsbereinigt in der Grundversion schon teurer sind als der Volvo, werden immer über den Klee gelobt. Kommt ja auch von hier ;-)
    Es war immer schon anstregend einen guten und anderen Geschmack zu haben. Der A3 ist vorne viel zu eng und in der Grundversion teuer. Es gibt dort nicht einmal alle Assistenzsystme und Sicherheitssysteme in der Aufpreisliste, die Volvo serienmäßig hat. Also, liebe Redakteure, nicht immer von den Kollegen falsch abschreiben, sondern auch mal selbst recherchieren.

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