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Volvo V40 T5 R-Design: Knaller in der Kompaktklasse

Sportlichkeit ist eine Eigenschaft, die man schwedischen Autos nicht auf Anhieb zuschreibt. Mit dem V40 T5 R-Design will Volvo dies ändern. Der Turbo-Fünfzylinder gehört zu den sportlichsten Vertretern der Kompaktklasse.

von Thomas Lang Quelle: MID
Der Volvo V40 T5 "R-Design" unterstreicht seinen markanten Auftritt durch die Farbe "Rebell-Bau". Quelle: MID
Der Volvo V40 T5 "R-Design" unterstreicht seinen markanten Auftritt durch die Farbe "Rebell-Bau". Quelle: MID

BerchtesgadenNatürlich ist er in leuchtendem "Rebell-Blau" lackiert. Ein bisschen Auffälligkeit darf schon sein, wenn der kompakte Volvo V40 im neuen Sportdress antritt. Die seit letztem Herbst verfügbare kompakte Baureihe aus Schweden ist nun auch mit den sportlichen Insignien unter dem Namen "R-Design" zu haben.

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Diese Version kann einmal mit drei Dieseln mit 82 kW/115 PS, 110 kW/150 PS beziehungsweise 132 kW/180 PS geordert werden und in der Top-Version mit einem aufgeladenen 5-Zylinder-Benzindirekteinspritzer, der aus 2,5 Liter Hubraum 187 kW/254 PS schöpft. Die beiden anderen Benziner treten nur mit 110 kW/150 PS und 132 kW/180 PS an.

Das Top-Modell ist in der Kompaktklasse derzeit so ziemlich das Schärfste, was der Markt zu bieten hat; abgesehen vom Opel Astra OPC vielleicht. Aber der ist ein zweitüriges Coupé und keine fünftürige Limousine der Mittelklasse.

Ein 2,5-Liter-Fünfzylinder-Reihenmotor mit 187 kW/254 PS treibt die Top-Version T5 des Volvo V40 "R-Design" an. Quelle: MID
Ein 2,5-Liter-Fünfzylinder-Reihenmotor mit 187 kW/254 PS treibt die Top-Version T5 des Volvo V40 "R-Design" an. Quelle: MID

Die harmonische Linienführung, die beim V40 von Beginn an überzeugt und der A-Klasse von Mercedes deutlich zeigt, wo es stilistisch langgeht, hat unter dem Label "R-Design" ausschließlich dezente Retuschen erfahren: eine aerodynamisch optimierte Frontschürze mit größeren Lufteinlässen beispielsweise. Oder einen Kühlergrill in Klavierlack sowie eine Heckschürze und doppelte verchromte Auspuffrohre aus Edelstahl. Das wirkt in Verbindung mit serienmäßigen 17-Zöllern nicht aufdringlich, sondern harmonisch und eher elegant als sportlich.

Diese beiden Attribute verdient sich auch der Innenraum. Die vier Sitzplätze lassen Erwachsene auch im Fond kommod reisen. In puncto Sportlichkeit könnten die vorderen Sitze deutlicher ausgeformte Seitenwangen vertragen und eine etwas längere Sitzfläche. An Einstellungsmöglichkeiten für eine optimale Sitzposition für Piloten bis über die 1,9 Meter hinaus mangelt es nicht.

Volvo-Modelle

Die zentrale Instrumenteneinheit liegt gut im Blickfeld des Fahrers. Skaliert in modischem Blau mangelt es nicht an Ablesbarkeit. Die vier Drehschalter in der Mittelkonsole gruppieren sich um ein zentrales Tastenfeld, das auf den ersten Blick aufgeräumt erscheint, aber dennoch die Bedienung nicht erleichtert.

Das ändert jedoch nichts am hochwertigen Gesamteindruck des Ambientes. Sowohl, was die Qualität der verbauten Materialien anbelangt, als auch die Verarbeitungsqualität, die sich ohne Wenn und Aber das Prädikat "Premium" verdient.

  • 05.02.2013, 19:23 Uhrelchfahrer

    Das mit den Preisen ist so eine Sache - deutsche Premiumhersteller sind nicht günstiger - ganz im Gegenteil - Volvo schafft Sicherheitssysteme serienmäßig, die bei einigen nicht einmal in der Aufpreisliste zu finden sind. Und es war immer schon anstregend und teuer, einen guten Geschmack zu haben.

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