Von Fiat erwartet der durchschnittliche deutsche Autokäufer nicht mehr allzu viel
Eine italienische Wiedergeburt

Ab dem heutigen Samstag steht der neue Croma bei den Händlern. Mit dem Auto kehrt der italienische Hersteller nach elf Jahren Abstinenz in die Mittelklasse zurück.

"Das italienische Auto, das Sie nicht erwartet hätten.“ Einerseits ist das der Werbeslogan für den neuen Fiat Croma, andererseits aber wirft der Satz die Frage auf, was man überhaupt von Fiat erwartet. Pfiffige Kleinwagen? Rassige Cabriolets? Oder gar Rostflecken und Elektronikprobleme?

Die Wahrheit ist: Von Fiat erwartet der durchschnittliche deutsche Autokäufer nicht mehr allzu viel. Deshalb ist das neue Modell tatsächlich ein unerwartetes Auto dieser Marke. Nach elf Jahren Pause lassen die Italiener ihre Mittelklasse-Baureihe unter dem alten Namen Croma wiederaufleben. Ein Auto mit Überraschungspotenzial.

Da ist zunächst die äußere Form. War der alte, von 1985 bis 1994 gebaute Croma ein Auto mit Ecken, Kanten und Ebenen, fährt der Neue mit weichen, fließenden, organischen Formen vor. Giorgetto Giugiaro schuf das Design des neuen Croma. Das Wesentliche am neuen Croma, der auf der gleichen Plattform aufbaut wie die Opel-Modelle Signum und Vectra, ist aber weniger die äußere Form, sondern das grundlegende Konzept: Das 1,60 Meter hohe Auto ist eine Mischform aus Kombi und Van. „Komfort Wagon“, nennt Signore Giugiaro seine fünfsitzige Kreation. Für die Passagiere bedeutet dies eine aufrechte Sitzposition sowie eine enorme Kopffreiheit. Selbst das Gepäck reist großzügig: Der Kofferraum fasst je nach Stellung der Rücksitzlehne zwischen 500 und 1610 Liter.

Wer auf dem Fahrerplatz des Croma landet und eine Testrunde mit dem Auto dreht, erlebt eine weitere Überraschung: Der Wagen bietet einen sehr guten Fahrkomfort und bewegt sich auch über ruppige Straßen angenehm leise. Insofern erfüllt der Croma seinen Auftrag, „Botschafter einer neuen Qualität bei Fiat“ zu sein, wie es Manfred Kantner formuliert, der neue Chef der Marke in Deutschland.

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