Von Seat bis Volvo
Was das Autojahr 2012 bringt, Teil 3

Das Autojahr 2012 verspricht besonders spannend zu werden. Von winzigen Spritsparmodellen bis hin zu absoluten Traumwagen dürfte für jeden Automobil-Fan und jeden Geldbeutel etwas dabei sein.
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DüsseldorfDas Autojahr 2012 verspricht ein besonders spannendes zu werden. Von winzigen Spritsparmodellen wie den Drillingen Volkswagen Up, Seat Mii und Skoda Citigo bis hin zum absoluten Traumwagen á la Aston Martin V12 Zagato ist sicher für jeden Automobilfan und jeden Geldbeutel etwas dabei.

Seat gibt im neuen Jahr Vollgas: Ab Mai kommt der technisch identische Bruder des VW Up, der bei der spanischen Tochter Mii heißt und etwas preisgünstiger als das Wolfsburger Modell positioniert wird. Schon zwei Monate vorher rollt der geliftete Ibiza auf die Straße. Im Herbst startet der Nachfolger der Stufenhecklimousine Toledo, bevor im Dezember der brandneue Leon für einen knackig-sportlichen Auftritt in der Kompaktklasse sorgen soll.

Skoda ist für den Verkauf der dritten VW Up-Variante zuständig: der 3,56 Meter kurze Citigo startet im Juni, ebenfalls mit dem 44/60 PS und 55 kW/75 PS starken Ein-Liter-Dreiyzlinder-Benziner. Ende des Jahres wird die tschechische VW-Tochter mit dem 4,50 Meter langen Rapid, eine zwischen Fabia und Octavia angesiedelte Kompaktlimousine, auf den Markt bringen. Erwartet wird ein Kampfpreis von unter 13 000 Euro.

Smart hat die dritte Generation des Smart electric drive angekündigt und spricht vom ersten Elektrofahrzeug aus Deutschland in Großserie zu erschwinglichen Kosten. Den leicht veränderten Look des Stromers bekommen alle Fortwo-Versionen.

Subaru hält gleich drei neue Modelle bereit: den Anfang macht im März der neue XV, ein 4,45 Meter langer, fünfsitziger Kompaktwagen, der sich mit hoher Bodenfreiheit auch für Ausflüge ins Gelände empfiehlt und zu Preisen ab 21 600 Euro angeboten wird. Im Juli starten die neue Impreza-Generation sowie der gemeinsam mit Toyota entwickelte BRZ. Ein neuer Zwei-Liter-Boxermotor leistet in dem kompakten Sportwagen rund 147 kW/200 PS und treibt seine Hinterräder an.

Suzuki stellt seinem Kleinwagen Swift im Januar den flotten Swift Sport zur Seite. Den temperamentvollen Dreitürer zu Preisen ab 18 490 Euro treibt ein 100 kW/136 PS starker 1,6-Liter-Benziner an.

Toyota hat sich für das neue Jahr so einiges vorgenommen. Bereits im Januar kommt der gründlich überarbeitete Avensis, gefolgt vom Aygo im März, der wie seine Brüder Citroen C1 und Peugeot 107 neu geschminkt wird. Im Juni starten mit dem Yaris (Voll-)Hybrid und dem Prius+, der bis zu siebensitzigen Van-Variante des Hybridfahrzeugs, zwei komplett neue Modelle.

Im August wird der Prius Plug-in eingeführt. Der Wagen lief bereits zweieinhalb Jahre auch in Deutschland im Feldversuch und kommt jetzt mit neuer Batterie, die an der Steckdose geladen werden kann.

Höhepunkt des Toyota-Autojahres soll die Premiere des kompakten Sportwagens GT 86 im September werden. Der Celica-Nachfolger wurde gemeinsam mit Subaru entwickelt und nutzt auch deren Zwei-Liter-Boxermotor mit 147 kW/200 PS. Der Einstiegspreis für das rassige Sportcoupé soll unter 30.000 Euro liegen.

Volkswagen nennt den Nachfolger des Passat CC nur noch Volkswagen CC. Das im Design verfeinerte luxuriöse Coupé ist ab Anfang Februar zu haben. Etwas höher und robuster als der normale Passat und generell mit dem ForMotion-Allradantrieb ausgestattet ist der Passat Alltrack, der ab März in den Handel kommt und rund 1.000 bis 2.000 Euro teurer sein wird als der zivile Bruder mit 4x4-Antrieb. Im April startet der kleine Up als Fünftürer.

Im Juni gibt es den Golf Cabrio als schnelle GTI-Version. Die Mitte des Jahres verfügbare Erdgasvariante des 3,54 Meter-Winzlings Up kommt auf 50 kW/68 PS und soll nur 79 g CO2/km ausstoßen. Top-Ereignis im Hause Volkswagen ist die Einführung des komplett neuen Golf im November. Der siebte Jahrgang des Bestsellers wird leichter und geräumiger und kommt mit einer neuen Generation moderner Vierzylindermotoren.

Volvo bringt im Sommer den brandneuen V40. Der 4,37 Meter lange fünftürige Kombi soll sich in der gehobenen Kompaktklasse deutlich besser verkaufen als der eigenwillige zweitürige C30. Für den Herbst ist der V60 als Plug-in-Hybrid angekündigt. Ende des Jahres wollen die Schweden eine Allradversion des neuen V40 auf den Markt bringen, der endgültige Name steht noch nicht fest.

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Teil 1 der Jahresvorschau lesen Sie hier: Alfa Romeo bis Ford

Teil 2 der Jahresvorschau lesen Sie hier: Honda bis Renault

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