"Von Ufos gejagt"
Um keine Ausrede für Raserei zu schade

Wenn es darum geht, Geschwindigkeitsübertretungen in den richtigen Kontext zu stellen, zeigen britischen Autofahrer einen besonders großen Einfallsreichtum.

HB LONDON. So rechtfertigte sich ein Verkehrsteilnehmer im Nordosten Englands mit dem Hinweis, er sei nach Sichtung eines Ufos vor Schreck ohnmächtig geworden und habe das Bewusstsein erst beim Blitzen wiedererlangt. Wie die Zeitung „The Guardian“ am Freitag weiter berichtete, klärte ein anderer Autofahrer die Polizei darüber auf, dass nicht er, sondern ein tief fliegendes Flugzeug die Radarfalle aktiviert habe. Auch Windvibrationen durch ein Surfbrett auf dem Dachgepäckträger können die Vorrichtung demnach täuschen.

Einer der Verkehrssüder machte starken Rückenwind für seine überhöhte Geschwindigkeit verantwortlich, ein weiterer gab an, durch heftiges Niesen versehentlich zu stark Gas gegeben zu haben. Ein Tierfreund bat mit der Begründung um Nachsicht, sein Hamster habe im Sterben gelegen und dringender Hilfe durch einen Veterinär bedurft. „Es ist ziemlich erstaunlich, was sich einige Leute einfallen lassen, um 60 Pfund (90 €) Bußgeld und drei Strafpunkte zu vermeiden“, sagte der Radarfallen-Manager von Northumbria, Ray King.

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