Vorwurf der irreführenden Werbung
Umweltschützer verklagen Smart

Die Deutsche Umwelthilfe hat die Daimler-Chrysler-Tochter Smart verklagt, weil sie deren Werbung mit Rußpartikelfiltern für irreführend hält. Man wolle der Firma untersagen lassen, damit zu werben, dass der Smart ForTwo cdi mit einem „Dieselpartikelfilter“ ausgerüstet sei, erklärte die Umwelthilfe am Montag in Berlin.

HB BERLIN. Der Filter in dem Smart-Modell sei nicht vollwertig. Tatsächlich werde mit dem Smart-Filter nur knapp die geltende Euro-4-Norm erreicht und nicht die Euro-5-Norm, wie mit vollwertigen Rußfiltern. Der Kleinwagen stoße „20 Mal mehr Ruß aus als Diesel-Pkw mit echtem Dieselpartikelfilter“.

Smart habe eine von der Umwelthilfe geforderte Unterlassungserklärung nicht bis zur gesetzten Frist Montagnachmittag unterzeichnet. Die Umwelthilfe werde deshalb unverzüglich beim Landgericht Stuttgart den Erlass einer einstweiligen Verfügung auf „Unterlassung der rechtswidrigen Werbung für den Diesel-Smart“ beantragen. Man wolle erreichen, dass die entsprechende Werbung im Internet, in Kaufprospekten, in Anzeigen und allen sonstigen Werbeträgern getilgt werde.

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