VW Beetle Cabrio: Der neue Frischluft-Käfer

VW Beetle Cabrio
Der neue Frischluft-Käfer

Kein Käfer ohne Cabrio. An diesem Motto hält Volkswagen schon seit 1949 fest. Und es gibt keinen Grund, warum dies bei dem jüngsten Beetle anders sein sollte. Im Februar steht der offene Beetle bei den Händlern.
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Los Angeles / USAEin Jahr nach dem Debüt des neuen beetle schicken die Wolfsburger nun die offene Version an den Start – zumindest in Amerika. Deutsche Frischluftfans müssen sich noch gedulden. Die Markteinführung steht im Februar an. So viel aber sei bereits verraten: Das Warten lohnt sich. Denn im Rahmen der Los Angeles Auto Show, auf der das Beetle Cabrio dieser Tage seine Weltpremiere feiert, konnten wir mit dem Luftikus einige Meilen auf dem Pacific Coast Highway fahren. Das bedeutet: California Cruising.

Dabei zeigte sich wieder einmal, dass Cabriospaß nicht unbedingt etwas mit Geld und PS zu tun haben muss. Der sympathische Beetle verdreht den Passanten zwischen Santa Monica und Malibu genauso den Kopf, wenn nicht mehr, als ein offener Rolls-Royce oder Bentley. Daran mag sicher das Design nicht ganz unschuldig sein, das sich wesentlich enger am Original orientiert, als es noch der Vorgänger mit seiner arg runden Optik tat. Wie sein Blechdach-Bruder sieht auch das neue Beetle Cabrio besser proportioniert aus. Es wirkt nicht nur flacher und breiter, sondern ist es auch.

Geblieben ist dagegen das gefütterte Stoffverdeck, das sich bei geöffnetem Dach immer noch recht prominent auf dem Heck des Beetle ausbreitet. Die Sicht nach hinten ist allerdings deutlich besser geworden. Wichtiger als Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung sind in der Cabrio-Szene die Öffnungszeiten. VW misst da auf die zehntel Sekunde genau, gibt für die Oben-ohne-Prozedur 9,5 Sekunden und fürs Schließen elf Sekunden an. Das Ganze funktioniert vollautomatisch bis Tempo 50. Wie zuvor liefert Volkswagen fürs Verdeck aufpreisfrei eine Persenning mit, die man aber höchstens bei längeren Fahrstrecken nutzen wird. Das Überziehen gestaltet sich recht umständlich, und nur Nostalgiker mögen in dieser Zeremonie noch den Charme längst vergangener Cabriotage erkennen.

Zeitgemäß dagegen ist die Sicherheit. Ein plumper Überrollbügel blieb dem Beetle Cabrio glücklicherweise erspart. Falls es wirklich mal brenzlig werden sollte, schießen innerhalb weniger Millisekunden ein Schutzbügel hinter den Fondkopfstützen hervor, gleichzeitig lösen auch die Airbags aus. Anders als beim New Beetle Cabrio – so hieß offiziell der Vorgänger – haben die Entwickler das Überrollsystem so konzipiert, dass sich jetzt die Rücksitzlehnen umklappen lassen, was dem kleinen Kofferraum mit 225 Litern Volumen zu ein wenig mehr Variabilität verhilft. Große Erwartungen allerdings sollten daran nicht geknüpft werden. Die Durchladeöffnung ist nur 60 Zentimeter breit. Außerdem gibt es, bedingt durch die umgelegten Lehnen, eine Stufe.

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Am meisten Spaß macht der 200-PS-Benziner

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