VW bringt den „stärksten und schnellsten Golf aller Zeiten" auf den Markt
Der Kompakt-Kracher

Für viele Autofahrer ist der VW Golf ein braves Alltagsauto. Eine kleine Gruppe aber schätzt ihn als bärenstarkes Highend-Modell. Ihr Auto: der Golf R32.

DÜSSELDORF. Bereits aus dem Alten Testament ist der David-gegen-Goliath-Effekt bekannt – und er wirkt heute noch. Das wissen unter anderem auch die Marketingleute der Autohersteller, und so rollen regelmäßig Fahrzeuge auf den Markt, die eher durchschnittlich und unscheinbar aussehen, jedoch bis unter die Blechhülle vollgestopft sind mit Hochleistungstechnik. Der BMW 130i, jüngst vorgestellt, ist so ein vermeintlich braver Kompaktwagen, der jedoch mit 265 PS daherkommt. Jetzt kontert VW mit „dem stärksten und schnellsten Golf aller Zeiten“, wie sie stolz vermerken.

Bildergalerie: Der VW Golf R32

Ab morgen steht der neue Golf R32 bei den Händlern. „Unser neuer Leit-Golf“, kalauert Marketingmann Wolfgang Huttner, der dem Auto „eine starke Persönlichkeit ohne Aufdringlichkeit“ attestiert. Dem kann man zustimmen, denn man sieht dem Auto erst auf den zweiten Blick an, dass es sich nicht um einen normalen Golf handelt. Zum Beispiel, wenn man die 18 Zoll großen Räder bemerkt und durch die Speichen der Leichtmetallfelgen die blau lackierten Bremssättel sieht. Oder den hübschen Kühlergrill in Aluoptik, den dezenten Dachspoiler, die beiden Edelstahl-Auspuffrohre oder natürlich die „R32“-Embleme an Front und Heck.

Das aber sind Kleinigkeiten verglichen mit dem, was unter der Haube steckt: Dort hat VW einen 3,2-Liter-Sechszylindermotor eingebaut, der 250 PS leistet und den Wagen in 6,5 Sekunden von 0 auf Tempo100 treibt sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ermöglicht. Dies sind die Werte für das Modell mit Sechsgang-Schaltgetriebe. Wer 1450 Euro in ein Doppelkupplungsgetriebe investiert, kann mit dem R32 noch rasanter unterwegs sein. Der Spurt ist dann in 6,2 Sekunden möglich. Und der Verbrauch sinkt auf durchschnittlich 9,7 Liter, während die Version mit Handschalter im Schnitt 10,7 Liter schluckt. Zeitgemäß sind diese Werte sicher nicht, für ein Fahrzeug in dieser Leistungsklasse aber durchaus akzeptabel.

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