VW-Konzern
Skoda kann Nachfrage nicht ausreichend bedienen

Diese Sorge hätte wohl mancher Autohersteller gerne: Der zum VW-Konzern gehörende tschechische Anbieter Skoda leidet in Deutschland unter Lieferschwierigkeiten. Deswegen wird das Unternehmen seinen Absatz im laufenden Jahr nur mäßig steigern können.

HB WEITERSTADT. Deutschland-Chef Alfred Rieck sagte der Zeitschrift „auto motor und sport“, 2007 sollten 120 000 Skodas in der Bundesrepublik abgesetzt werden - nur 2 000 mehr als im Vorjahr. Besonders auf den Kleinwagen Fabia und den Mini-Van Roomster müssten Kunden lange warten: Acht bis neun Wochen beim Roomster und zwölf bis 13 Wochen beim Fabia.

Rieck versprach, bis 2010 werde Skoda in Deutschland allerdings deutlich zulegen. „Bei normalen Rahmenbedingungen sollten wir auf 150 000 bis 160 000 Einheiten kommen.“ Neben den Modellen Fabia und Octavia, von denen Rieck in diesem Jahr jeweils 50 000 in Deutschland absetzen will, verspricht sich Skoda insbesondere vom kompakten Geländewagen Yeti, der Ende 2009 auf den Markt kommt, eine zusätzliche Belebung. „Im vollen Verkaufsjahr sollten 17 000 bis 20 000 Neuzulassungen möglich sein. Der Yeti hat sicher das Zeug dazu, unser drittstärkstes Modell zu werden“

Um das angestrebte Wachstum zu bewältigen, will Rieck das Händlernetz von jetzt 539 auf 660 Vertriebspartner bis 2009 erhöhen. Auch die Belegschaft will der Importeur mit Sitz im hessischen Weiterstadt ausbauen: „Dieses Jahr werden wir unsere Personalstärke von 234 auf 247 Mitarbeiter ausbauen, Ende 2008 rechnen wir mit 280. Das ist dann die Kopfstärke, die wir brauchen, um die Zukunft zu bewältigen.“

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