VW-Polo-Familie
Nun spart auch der Benziner richtig

Wer den verbrauchsoptimierten VW Polo Bluemotion wollte, musste bislang das Dieselmodell nehmen. Nach dem Lifting des Kleinwagens gibt es nun eine Alternative.
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Im Zuge des Polo-Facelifts überarbeitet VW auch die Spritspar- und Lifestyle-Versionen des Kleinwagens. Wichtigsten Neuerung: Das besonders genügsame Bluemotion-Modell gibt es ab der zweiten Jahreshälfte erstmals nicht nur als Diesel, sondern auch als Benziner.

Um den Kleinwagen auch in der Otto-Version unter 95 Gramm CO2 pro Kilometer zu drücken, setzt VW erstmals einen 1,0-Liter-Dreizylinder mit Turboaufladung ein. Dieser kommt auf 70 kW/95 PS und soll lediglich 4,1 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern benötigen.

Möglich machen das die üblichen Spritspar-Zutaten wie eine besonders windschlüpfige Fahrzeugfront, Leichtlaufreifen und eine verlängerte Getriebeübersetzung. Die kommt auch in der Diesel-Bluemotion-Variante des Polo zum Einsatz.

Wie vor dem Facelift sorgt dort ein 1,2-Liter-Dreiyzlinder mit 55 kW/75 PS für Vortrieb. Der Normverbrauch ist allerdings nochmal um 0,2 Liter auf 3,1 Liter gesunken. Preise für die beiden Sparmodelle nennt der Hersteller noch nicht. Der Polo Bluemotion TDI dürfte aber weiterhin rund 17.000 Euro kosten, der Bluemotion TSI dürfte gut 1.000 Euro günstiger sein.

Überarbeitet präsentiert sich ab dem Sommer zudem der Polo Blue GT, die sportliche Sparversion des Kleinwagens. Sein 1,4-Liter-Turbobenziner leistet nun 110 kW/150 PS statt wie bisher 103 kW/140 PS. Der Verbrauch steigt um 0,2 Liter auf 4,8 Liter je 100 Kilometer in der handgeschalteten Version. Mit Siebengang-DSG sind es 4,7 Liter. Die Preise für den umfangreich ausgestatteten Kleinwagen dürften knapp unter 20.000 Euro liegen.

Darüber hinaus liftet VW im Sommer auch den Cross Polo. Der Fünftürer im Offroad-Kleid erhält nun neben den aus den anderen Varianten bekannten Modifikationen an Front, Heck und Innenraum abgedunkelte Rückleuchten, neue Farboptionen für den Lack, neue Stoffe im Innenraum sowie neue Felgen.

Für den Antrieb stehen weiterhin zwei Diesel und zwei Benziner mit Leistungswerten zwischen 66 kW/90 PS und 81 kW/110 PS zur Wahl. Der Aufpreis für das Geländewagen-Styling beträgt rund 3.800 Euro.

Die ersten Modelle der gelifteten Polo-Familie kommen bereits im April auf den Markt und orientiert sich künftig optisch und bei der Anmutung stärker am größeren VW Golf. Es gibt neue Motoren, viele Assistenzsysteme und die Lenkung arbeitet jetzt elektromechanisch.

Angesichts des harten Wettbewerbs gerade in der Kleinwagen-Klasse lassen die Niedersachsen zumindest die Grundpreise des Polo unverändert. Er startet bei 12.450 Euro und wird dann vom aus dem Up bekannten 1,0-Liter-Dreizylinder angetrieben (44 kW/60 PS), der den 1,2-Liter-Motor mit ebenfalls drei Zylindern ersetzt.

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