VW T-Roc
Das Smartphone-Offroad-Cabrio-SUV

VW erweitert erneut die hauseigene SUV-Familie, diesmal um ein Kompakt-SUV. Das soll mit modernen Details eine ganz neue Zielgruppe erreichen.
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Ein SUV für jeden Autofahrer-Geschmack – daran bastelt Volkswagen. Nach dem im Februar auf der Automesse in Neu Delhi vorgestellten Taigun auf Basis des Up, der 2016 in Serie gehen soll, zeigen die Wolfsburger auf dem Genfer Automobilsalon (6. bis 16. März) den T-Roc. Die Studie soll Ausblick auf eine neue SUV-Baureihe geben und überrascht mit Details wie herausnehmbaren Dachhälften und einem Cockpit, das Smartphone-Nutzern Freude machen dürfte.

Die Frontpartie unterscheidet sich dabei deutlich von dem bisherigen Gesicht der Wolfsburger SUV-Familie: Ein großer, wabenförmiger Grill, sehr schmale und zusätzlich runde LED-Scheinwerfer prägen die Front. Im Verhältnis zur Karosseriebreite recht große Spurweiten sorgen für einen bulligen Auftritt.

Kurze Überhänge und ein flaches, abfallendes Dach, das in das schräge Heck mündet, prägen die Silhouette. Ein Spaß der Designer: Teile des Dachs kann man abnehmen; man sitzt dann unter freiem Himmel.

Der T-Roc ist auf Basis des modularen Querbaukastens konstruiert und mit 4,18 Metern Länge etwas kürzer als der Golf. Das „T“ im Namen trägt er entsprechend der SUV-Familie mit Touareg, Tiguan und Taigun, „Roc“ steht für Rock, englisch für Felsen, und soll verdeutlichen, dass der Kompakte auch ein Geländegänger ist.

Permanenter Allradantrieb, der bei normalen Anforderungen allerdings die Kraft fast ausschließlich an die Vorderachse leitet, neben „Street“ und „Snow“ auch ein „Offroad“-Fahrmodus sowie schwenkbare Suchscheinwerfer machen das Showcar bereit fürs Gelände. Auch wenn ein mögliches Serienfahrzeug wohl eher den urbanen Dschungel erobern soll.

Und die Herzen der Generation Smartphone, ist doch das Interieur komplett neu konzipiert – was sich nicht nur auf in Wagenfarbe lackiertes Dekor bezieht: Bedienung, Statusanzeigen und Klimafunktionen an Bord des T-Roc erfolgen komplett in digitaler Form. Der Fahrer blickt auf ein 12,3 Zoll großes Farbdisplay, das als Kombiinstrument fungiert und je nach Fahrmodus die angezeigten Informationen ändert.

Als Touchscreen für das Infotainmentsystem kommt ein Tablet zum Einsatz, das in der Mittelkonsole arretiert wird. Es reagiert auch auf Bewegungsgesten der Finger und ist frei konfigurierbar. Das Tablet sowie die im Innenspiegelträger integrierte HD-Kamera, die sowohl nach draußen als auch in den Innenraum filmen kann, sind herausnehmbar, man kann sie also auch außerhalb des Autos nutzen. Die Einstellung der Klimafunktionen erfolgt ebenfalls über einen Touchscreen.

Angetrieben wird der T-Roc vom 2,0-Liter-Diesel mit 135 kW/184 PS, der auch im Golf GTD zum Einsatz kommt. VW gibt einen Durchschnittsverbrauch von 4,9 Litern an. Die Kraftverteilung übernimmt ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.

Kommentare zu " VW T-Roc: Das Smartphone-Offroad-Cabrio-SUV"

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  • Ich würde ihn "TROG" nennen - denn so sieht er aus. es ist immer wieder erstaunlich, wo die Hersteller "ganz neue Zielgruppen" ausmachen wollen: Der Automobilmarkt ist seit Jahren gesättigt, d.h. es werden nur noch Ersatzkäufe getätigt und mit dem TROG wird der Markt allenfalls diversifiziert und im schlechtesten Fall kannibalisiert er Baureihen aus dem eigenen Haus - eben wie den Tiguan. Würde man dem ein großes Sonnendach spendieren hätte man mehr oder minder das gleiche Ergebnis, ohne ein neues Auto auf die Räder stellen zu müssen. Aber wenn Big-VW meint... Mir verkaufen sie jedenfalls keinen TROG.

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