VW Variant
Das ultimative Papa-Mobil wird 50

Vor 50 Jahren präsentierte Volkswagen seinen ersten Kombi auf der IAA: den Typ 3 Variant. Dieses Ereignis feiert das Wolfsburger Auto-Museum auch auf der Oldtimermesse Techno Classica in Essen.
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Düsseldorf/EssenDamals war noch nicht klar, welche Erfolgsgeschichte mit dem Modell geschrieben werden würde: Mit dem 1500 (Typ 3) stieg Volkswagen vor 50 Jahren in die Mittelklasse ein. Und bis heute entstanden in sieben Generationen, die bei Außendienstlern ebenso beliebt sind wie bei Familienvätern, ganze 5,3 Millionen Passat Variant.

Der Neue von 1961 basierte technisch noch auf dem Käfer und hatte ebenfalls einen Heckmotor. Jedoch wurde der im Hubraum auf 1,5 Liter vergrößerten Käfer-Motor in einen Flachmotor umgewandelt. So reduzierte sich die Bauhöhe des Triebwerks um 20 Zentimeter auf gerade 42 Zentimeter.

Zwei Kofferräume

In der Folge entstand zusätzlich zum Kofferraum unter der Fronthaube ein zweiter Kofferraum im Heck. Erst dadurch war auch die Kombi-Ausführung möglich. Als dreitüriger Fünfsitzer hat der VW 1500 Variant ein Fassungsvermögen von 700 Litern, bei umgelegter Rücksitzlehne sind es 1.200 Liter.

Der Variant-Verkauf startete im Frühjahr 1962 zum Preis von 6700 D-Mark. Bis zur Produktionseinstellung 1973 wurden rund 2,6 Millionen Typ 3 verkauft. Rund die Hälfte davon waren Variant.

Kein Wunder, dass auch der Typ 3-Nachfolger von 1973, der Passat, von Anfang an alternativ zur Limousine auch als Variant geordert werden konnte – serienmäßig mit fünf Türen und natürlich nochmals größerem Kofferraum. Im Passat der ersten Generation stehen (dachhoch gemessen) 750 bis 1.500 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Der Grundpreis betrug zu Beginn 9.205 D-Mark.

Auf der Techno Classica in Essen, der mit rund 1.200 Ausstellern weltgrößten Oldtimermesse, die vom 30.3.bis 3.4.2011 läuft, stellt VW aus Anlass des runden Gebrutstags einen Typ 3 Variant von 1962 und einen Passat Variant von 1974 aus.

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