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VW will Autofahrern das Einparken abnehmen

Einparken ohne Angst vor Beulen und Schrammen - das ist bei Volkswagen das Ziel für die Weiterentwicklung des Parkassistenten. Ingenieure arbeiten nach Angaben des Herstellers in Wolfsburg deshalb an neuen Systemen.

dpa/tmn WOLFSBURG. Einparken ohne Angst vor Beulen und Schrammen - das ist bei Volkswagen das Ziel für die Weiterentwicklung des Parkassistenten. Ingenieure arbeiten nach Angaben des Herstellers in Wolfsburg deshalb an neuen Systemen.

Sie sollen die Fahrer beim Rangieren besser unterstützen oder ihnen die Arbeit ganz abnehmen. In Modellen wie dem Touran, Tiguan und Passat CC gibt es bereits den halbautomatischen Parkassistenten, der selbstständig in Lücken längs zur Fahrtrichtung rangiert, wobei der Fahrer allerdings noch Gas geben und bremsen muss. In einem nächsten Schritt soll laut VW das sogenannte Kopfparken automatisiert werden. Dafür vermisst der Wagen mit Hilfe von Kameras und Ultraschallsensoren auch Parklücken, die quer zur Fahrtrichtung liegen.

Ist die Lücke groß genug, kann der Fahrer aussteigen und den Wagen den Rest alleine machen lassen. Solange er vom Straßenrand aus einen Knopf auf der Fernbedienung gedrückt hält, rangiere das Fahrzeug mit Standgas automatisch in die Lücke, erläutert Entwickler Stefan Auch das Ausparken funktioniere auf diese Weise. Registrieren die Sensoren dabei ein plötzlich auftretendes Hindernis, bleibe der Wagen stehen. Das gelte auch, wenn der Fahrer die Parktaste auf dem Schlüssel loslässt.

In einem zweiten Projekt entwickeln die VW-Forscher Parksensoren, die mir einer intelligenten Software nicht nur Front- und Heck, sondern auch die Seiten eines Autos überwachen und den Fahrer so durch enge Parkhäuser lotsen soll. Warnsignale im Kombiinstrument und auf dem Navigationsmonitor sollen laut den Fahrer davor schützen, mit dem Wagen an Säulen oder Pollern entlang zu schrammen.

Einen Markteinführungstermin für die beiden Systeme nannte noch nicht. Sie seien kurzfristig zu verwirklichen und könnten schon in der nächsten Fahrzeuggeneration zum Einsatz kommen. Eher mittel- oder langfristig sei auch eine Verschmelzung beider Systeme möglich und damit eine Art automatisches "Valet-Parking": Dann muss der Fahrer seinen Wagen nur noch an der Einfahrt zum Parkhaus abstellen, den Rest erledigt das Auto.

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